Stars

Mel Gibson: Von "Mad Max" bis "Braveheart" – die Karriere des kontroversen Hollywood-Stars

Kommentare21

Mit Filmen wie "Lethal Weapon" und "Braveheart" machte sich Mel Gibson einen Namen als Action-Star. Ein Blick auf die Karriere des kontroversen Oscar-Preisträgers. © top.de

Sein großer Durchbruch: 1979 übernimmt Gibson die Rolle des Max Rockatansky im Endzeit-Film "Mad Max". Zwei Jahre später spielte er in "Mad Max II – Der Vollstrecker".
1989 gründete er die Produktionsfirma "Icon Productions". Hier sieht man den Schauspieler mit seinem Vater Hutton Gibson 1991 in Sydney.
Produzent, Regisseur, Hauptdarsteller: Mit dem mittelalterlichen Epos "Braveheart" (1995) bewies Gibson sein vielseitiges Können. Seine herausragenden Leistungen wurden belohnt ...
... denn bei der Oscar-Verleihung 1996 wurde die Helden-Verfilmung mit fünf Oscars ausgezeichnet. Gibson durfte sich über zwei Oscars in den Kategorien "Bester Film" und "Beste Regie" freuen.
1987 spielte er in "Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis" den Polizisten Martin Riggs. In seine Paraderolle schlüpfte er insgesamt fünfmal.
Von 1980 bis 2009 war Gibson mit Robyn Moore verheiratet (Foto). Gemeinsam haben sie sechs Söhne und eine Tochter. Es folgte eine Beziehung mit der Popsängerin Oksana Grigorieva, mit der er 2009 eine weitere Tochter bekam. 2010 trennten sie sich.
Auch in romantischen Komödien versuchte er sich: 2000 war Gibson als Frauenversteher in "Was Frauen wollen" zu sehen.
Mit Autorin Rosalind Ross ist Gibson seit 2014 zusammen. 2017 bekamen sie einen Sohn. Er ist das neunte Kind des Schauspielers.
2015 stand er als Regisseur für den Kriegsfilm "Hacksaw Ridge – Die Entscheidung" hinter der Kamera.
Die "Los Angeles Times" veröffentlichte 2006 einen Bericht, in dem antisemitische Aussagen des Schauspielers zitiert wurden. Wie der "Spiegel" daraufhin berichtete, entschuldigte er sich in der Sendung "Access Hollywood": "Ich schäme mich zutiefst für alles, was ich gesagt habe, und ich entschuldige mich bei jedem, den ich beleidigt habe."
Alkoholismus, öffentliche Ausraster und häusliche Gewalt – die Negativ-Schlagzeilen überschatteten lange Zeit Gibsons Karriere. Der "tz" erzählte der kontroverse Schauspieler 2017: "Ich habe an mir gearbeitet. Man muss sich immer weiterentwickeln, denn wer stillsteht, fällt zurück."
Neue Themen
Top Themen