Michael Wendler ist mit seiner Familie nach Florida ausgewandert. Damit es dort auch lustig wird, suchen sie jetzt per Online-Kontaktanzeige nach neuen Freunden.

Die Wendlers sind weg! Also aus Deutschland, genauer gesagt Dinslaken. Die neue Heimat von Michael Wendler (44), Gattin Claudia Norberg (45) und Töchterlein Adeline (14) ist jetzt das Örtchen Cape Coral, in Florida.

Das Grundstück am Wasser ist schon gefunden. Was zum großen Auswanderer-Glück noch fehlt ist ein Haus bzw. eine Wendler-Ranch und Freunde. Doch deutsch müssen sie sein. Jawoll!

Cape Coral ist bekannt dafür, dass sich dort besonders viele deutsche Auswanderer angesiedelt haben. Doch so wie es aussieht, hockt der Wendler-Clan noch immer alleine auf seinem schnieken Grundstück. Die Mentalität ist da halt doch ein bisschen anders als im beschaulichen Dinslaken.

Seit zehn Jahren suchen deutsche Auswanderer in "Goodbye Deutschland" ihr Glück im Ausland. Beziehungsweise ihr Unglück. Denn das Format begleitet vor allem das Scheitern seiner Teilnehmer. In der Sondersendung zum Jubiläum sieht man davon aber so gut wie nichts.

Doch Claudia ist pfiffig und schaltete jetzt eine Online-Anzeige im „Florida Sun Magazine“ wie unter anderem auch die „Bild“ berichtet.

Darin heißt es: "Meine Familie und ich suchen deutschen Kontakt in 'Cape Coral'! Wir werden wahrscheinlich ab 08/2016 von Dinslaken (NRW) nach Cape Coral (Northwest Cape/Northwest Spreader) ziehen und suchen neue Bekannte/Freunde in der Umgebung. Meine Tochter sucht (ganz verzweifelt) eine deutsche Freundin, mit der sie bereits jetzt per 'WhatsApp' in Kontakt treten kann."

Oha, warum diese Deutschtümelei? Für das Kind wäre ein bisschen interkultureller Austausch doch auch ganz nett, zumal sie damit ihr Englisch ein bisschen aufbessern könnte. Und so ganz nebenbei: WhatsApp-Kontaktaufrufe mit Minderjährigen können auch ganz bitterböse enden. Das sollte Mama Claudia schon im Blick haben.

Vielleicht sollten die Wendlers einfach mal ein kleines Spontan-Schunkel-Konzert auf ihrem Grundstück veranstalten bei dem auch ausdrücklich Amerikaner willkommen sind. So aus Integrations-Gründen. Dann klappt’s auch mit den Nachbarn! (zym)  © top.de