Selbst Miley Cyrus (24) würde manchmal gerne die Zeit zurückdrehen ... Die Sängerin befürchtet, dass sie das Video zu "Wrecking Ball" bis an ihr Lebensende verfolgen wird.

2013 wollte sich Miley Cyrus unbedingt von ihrem Teenie-Image der Hannah Montana verabschieden - und das ausgerechnet mit einer sehr jugendlichen Strategie: nackte Rebellion!

Jugendlicher Leichtsinn, nackter Wahnsinn

Um zu beweisen, dass sie mit ihrer Disney-Rolle nichts mehr am Hut hat, machte Cyrus also das, was man als Kinderstar wirklich nicht tun sollte: Sie schor sich die Haare ab, zog sich komplett aus und platzierte ihren nackten Hintern auf einer Abrissbirne, auf der sie dann das gesamte Video zu "Wrecking Ball" lang ritt.

Ja, es gibt erwachsenere Dinge, die sie als Befreiungsschlag hätte tun können. Der Image-Wechsel hat seine Wirkung allerdings nicht verfehlt. Miley übertraf mit dem Video damals sogar die Konkurrenz One Direction in Sachen Klickzahlen.

Nackter Wahnsinn: Miley Cyrus in "Wrecking Ball"

Das hätte sie lieber nicht gemacht ... © YouTube

Trotzdem scheint sie das Video mittlerweile ernsthaft zu bereuen. In der "Zach Sang Show" musste sich Miley entscheiden, was sie am liebsten "killen", beziehungsweise rückgängig machen würde. Ihre Antwort fiel auf "Wrecking Ball".

"Das werde ich nie wieder los"

"Das werde ich nie wieder los. Ich werde für immer das nackte Mädchen auf der Abrissbirne sein." Und weiter: "Ich habe diesen Vorschlaghammer abgeleckt. Ich hätte mal darüber nachdenken sollen, wie lange mich das verfolgen wird. Das ist mein schlimmster Albtraum: Dass das auf meiner Beerdigung gespielt wird."

Mittlerweile hat sich die Sängerin ja auch wieder eingekriegt. Mit ihrem Langzeitfreund Liam Hemsworth soll es bald vor den Traualtar gehen, auf öffentlichen Veranstaltungen trägt sie mittlerweile Klamotten, dem Kiffen hat sie öffentlich abgeschworen und auf ihrem Instagram-Account setzt sie sich vor allem für Tierschutz und gegen Trump ein.

Aber ja, noch sind Miley und die Abrissbirne im kollektiven Gedächtnis eng verbandelt. Da hilft nur eins, Miley: Etwas Spektakuläreres zu kreieren, was das "Wrecking Ball"-Video in Vergessenheit geraten lässt – zum Beispiel wirklich herausragende Musik. (mia)

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