Im Interview behauptet Reality-Star Paris Hilton (36), dass wir ihr den Foto-Trend zu verdanken haben. Und nicht nur das!

Selfies sind heute allgegenwärtig: Das inszenierte Selbstportrait ist ein Phänomen des digitalen Zeitalters und fester Bestandteil in den sozialen Netzwerken. Und wer hat's erfunden? ... Natürlich Paris Hilton, zumindest nach eigenen Aussagen der Hotel-Erbin.

Die Mutter aller Selfies?

Im Interview mit dem Magazin "W" behauptet die Millionärin, sie habe das inszenierte Selbstportrait erstmals populär gemacht. "Sobald eine Kamera einen Auslöser hatte, habe ich ein Selfie gemacht", erzählt Paris und bestätigt die Frage des Interviewers, ob sie den Trend erfunden habe. Und weiter: "Ich denke ich habe noch ein Selfie aus Kinderzeiten von einer Wegwerf-Kamera." Paris praktizierte die Foto-Technik also schon lange bevor Smart- und iPhones den Markt eroberten.

Die erste Generation von It-Girls

"Wir schafften ein ganz neue Art von Stars, die es so zuvor nicht gegeben hat", erinnert sich Paris. Berühmt wurde die Millionärin durch die Reality-Show "The Simple Life" und das 2004 im Netz aufgetauchten Sex-Tape "1 Night in Paris". Daraufhin folgte eine systematische Selbstvermarktung: Eigene Modelinien, Kosmetikprodukte oder Musikvideos sind nur ein kleiner Teil ihres eigens aufgebauten Imperiums. Als Königin der Selbstinszenierung ließ sie sich 2007 ihren Markenzeichen-Spruch "That's hot" patentieren.

Trendsetterin der 2000er

Aber nicht nur das Selbstportrait habe sie populär gemacht, auch andere Mode-Trends wie der Choker, Jogging-Anzüge oder T-Shirts mit Schriftzügen seien ihr Verdienst. "Heute auf den Runways zu sehen, was ich damals getragen habe, ist wirklich cool, früher hat sich niemand so angezogen wie ich." An Bescheidenheit mangelt es der Diva zumindest nicht. (uma)
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