Die Spekulationen um einen möglichen Drogentod von Peaches Geldof halten an. Untersuchungen haben ergeben, dass Geldof vor ihrem Tod Heroin genommen hatte. Die Polizei von Kent teilte nun mit, dass sich im Haus Drogenutensilien befunden hätten.

Wie Detective Chief Inspector Paul Fotheringham von der Polizei in Kent bekannt gab, seien die Gerüchte, dass keine Drogenutensilien im Haus der Toten gefunden worden waren, falsch. Die Ermittler hätten Drogenzubehör beschlagnahmt, vor der Ankunft der Polizei sei nichts beiseite geschafft worden, wie Medien berichten.

Am Freitag teilten Beamte der englischen Grafschaft Kent mit, dass sich nun die Suche auf die Herkunft der Drogen konzentriere. Festgenommen wurde bislang jedoch niemand. Einen Tag zuvor war bekannt geworden, dass Peaches Geldof vor ihrem unerwartetem Tod Heroin genommen hatte.

Ausdrücklich von den Ermittlungen ausgeschlossen sei laut Fotheringham der Ehemann der Toten, Thomas Cohen. Er sei nicht verdächtig, Einfluss auf den Tod seiner Frau genommen oder sie gar mit Drogen versorgt zu haben.

2000 war Geldofs Mutter Paula Yates im Alter von 41 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorben. Peaches Geldof hatte in der Vergangenheit offen über Drogenexperimente gesprochen und ihre Probleme, den frühen Tod der Mutter zu verarbeiten. Ihre eigene Mutterschaft beschrieb sie 2012 in einem Interview mit dem Magazin "Elle" als Teil des Heilungsprozesses. (sag/dpa)