Auf Facebook wurde Ruth Moschner (41) von einer Userin wegen ihrer Figur kritisiert. Die Moderatorin verfasste daraufhin einen Beitrag mit einer klaren Botschaft: Jeder Mensch ist einzigartig – zum Glück!

"Ich bin zu dick und zu alt!", beginnt Ruth Moschner bewusst provozierend ihren Facebook-Post, in dem sie sich kritisch mit Body-Shaming auseinandersetzt. Zuvor wurde sie auf ihrer Social-Media-Seite von einer Userin wegen einer ihrer Outfits kritisiert, das nicht ihrer Figur und ihrem Alter entspräche – eine Kritik, die sie (leider) nicht überraschte.

Ideal vs. Realität

Moschner erklärt, es sei ihr durchaus bewusst, dass sie sich als Person der Öffentlichkeit Diskussionen über ihr Erscheinungsbild aussetze. Weiter schreibt sie: "Unsere westliche Welt hat ein klar definiertes Schönheitsideal, welches einem überall knackig entgegenwinkt. Wer nicht kaschiert, was kaschiert werden muss, braucht sich über Tadel nicht zu wundern."

Trotzdem wünscht sie sich ein Umdenken. Denn, wie Moschner bemerkt, im echten Leben entspricht die durchschnittliche Frau nicht dem Ideal, das in den Medien zelebriert wird – und das ist auch gut so!

#gerneanders

Moschner fordert ihre Follower zu einem Gedankenexperiment auf: "Was wäre, wenn wir wirklich alle gleich aussehen würden, also alle mit der gleichen Ausstattung zur Welt kämen? Wenn wir alle diesem einen hochgewachsenen, artigen, knackigen Ideal entsprächen?"

Sie geht noch weiter: Unter dem Hashtag #gerneanders sollen User auf Facebook oder Instagram Fotos posten, auf denen sie dem Schönheitsideal nicht entsprechen. Ironisch fügt Moschner hinzu: "Ich freue mich über jeden, der mitmacht und meinen alten, dicken Schenkeln einen Sinn verleiht." (uma)


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