Barbie und Frida Kahlo sind nicht miteinander vereinbar – das behauptet zumindest Schauspielerin Salma Hayek.

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Mit einer neuen Serie von Barbie-Puppen, die sich an historisch bedeutenden Frauen orientiert, wollte der Barbie-Hersteller Mattel ein Zeichen setzen: Junge Mädchen sollen die Möglichkeit haben, mit inspirierenden Frauen zu spielen. Die klassische Barbie sei nicht mehr zeitgenössisch. Das Konzept ging auf: Viele der neuen Puppen waren bereits nach kürzester Zeit ausverkauft.

Doch jetzt entbrennt ein Streit um eine der Figuren: Der Familie von Frida Kahlo passt die Plastik-Version der Malerin so gar nicht. Sogar rechtliche Schritte wurden bereits eingeleitet. Und auch Salma Hayek, die Frida 2002 im gleichnamigen Film verkörperte, kritisiert die Puppe.

Scharfe Kritik an Plastik-Frida

Mit ihrem unverwechselbaren Aussehen, ihren einzigartigen Werken und ihrem revolutionären Einsatz gehört Frida Kahlo zu einen der größten weiblichen Persönlichkeiten der Geschichte.

"Sie hat niemals versucht, wie jemand anderes auszusehen. Sie hat immer ihre Einzigartigkeit zelebriert", schwärmt Salma Hayek auf Instagram über die Künstlerin.

Gerade deswegen sei es für die Mexikanerin jedoch unvereinbar, dass Frida ausgerechnet eine Barbie-Version bekomme. "Wie konnte sie nur in eine Barbie verwandelt werden?", fragt sie zu einem Bild der Plastik-Frida.

Die Meinungen über die neue Barbie-Puppe spaltet auch das Netz. Einige stimmen Salma mit ihrer Kritik unter dem Instagram-Post zu. Andere hingegen sehen die Bemühungen des Mattel-Konzerns positiv und als einen fortschrittlichen Schritt in die richtige Richtung, um das gesellschaftliche Bild von jungen Frauen neu zu definieren.

Was wohl die 1954 verstorbene Frida Kahlo zu ihre Plastik-Version gesagt hätte, wird für immer offen bleiben. (uma) © top.de

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