Scarlett Johannson (32) hält die Ehe zwar für eine romantische Idee, in der Realität mache sie die meisten Menschen aber unglücklich.

"Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage ..." Nein, auf Sätze wie diese fällt Scarlett Johansson schon lange nicht mehr herein. Auch das ganze Gerede über DIE eine große Liebe, das Füreinanderbestimmtsein und ewiges Glück in trauter Zweisamkeit ist für die Schauspielerin nichts als Humbug, der mehr Schaden als Nutzen anrichtet.

Das stellte der bereits einmal geschiedene und jetzt wieder frisch getrennte Hollywoodstar ein einem Interview mit dem Playboy klar, welches passenderweise am Valentinstag online veröffentlicht wurde.

Es gibt sie, die glücklichen Promi-Paare. Trotz Brangelina-Aus.

Liebe ist zu viel Arbeit

"Ich denke nicht, dass es natürlich ist, eine monogame Person zu sein“, erzählte die blonde Schönheit. "Allerdings ist die Idee der Ehe sehr romantisch, sie zu praktizieren kann eine wunderbare Sache sein."

Der Haken besteht für die "Sexiest Woman Alive" darin, dass es nur am Anfang so gut mit der bedingungslosen Liebe und der Treue klappt. "Irgendwann wird Beziehung Arbeit, richtig harte Arbeit. Schon allein das beweist doch, dass wir nicht für die Monogamie gemacht sind."

Gegen alle Instinkte

Trotzdem zollt Scarlett Johansson allen Menschen, die es schaffen über Jahrzehnte monogam zu leben und glücklich damit sind, ihren höchsten Respekt, wie sie weiter betont.

Doch Untreue, Trennungen, heftige Verletzungen und andere Heimlichkeiten kommen in den meisten Ehen vor. Scarlett hat es durchschaut: "Das Konzept ist einfach nicht mit unseren Instinkten vereinbar."

Romantische Single-Männer sollten sich ab jetzt lieber vor ihr in Acht nehmen. "Happily ever after" ist mit der desillusionierten Hollywood-Ikone nicht möglich. (zym) © top.de

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