Donald Trump (71) hat Stephen King (69) anscheinend auf Twitter blockiert. Die ironische Reaktion des Schriftstellers sorgte daraufhin für Begeisterung im Netz – und auch eine prominente Kollegin meldete sich mit einer geistreichen Idee zu Wort.

Donald Trump liebt bekanntlich die Aufmerksamkeit. Fleißig und ziemlich unbesonnen sorgt er mit seinem Twitter-Account immer wieder für Aufsehen. Nicht umsonst bekam er den Beinamen "Twitter-Präsident". Doch seine eigentlich öffentlichen Tweets sind anscheinend nur für wohlwollende Follower gedacht.

Trump will Kritiker ausschließen

Der US-Präsident entschied sich dafür, einen seiner prominenten Gegner kurzerhand auf Twitter zu blockieren.

Stephen King, beliebt für seine Horror-Romane ("ES", "Shining") musste mit "großer Bestürzung" feststellen, dass er seltsamerweise keinen Zugang mehr zu Trumps Twitter-Account hat.

Sein "blankes Entsetzen" teilte er daraufhin mit herrlich ironischen Tweets seinen Fans mit:

"Trump hat mich blockiert, sodass ich seine Tweets nicht mehr lesen kann. Ich muss mich wohl umbringen."

Und weiter: "Blockiert! Verdammt zu einer existenziellen Einöde der Trumplosigkeit.“



Das Netz ist begeistert

Die Fans bekundeten sogleich - ironisch - ihr tiefes Beileid: "Du schaffst das! Halte durch!", "Wie unerträglich und schrecklich, eine Welt ganz ohne Trump!" Oder: "Herzlichen Glückwunsch, Trump ist wahrscheinlich die einzige Person die dich nicht kennt, weil er nicht liest, aber er hat sich die Mühe gemacht dich zu blockieren!"

Kollegin eilt zur Hilfe

Welch trauriges Schicksal, ausgeschlossen vom Präsidenten höchst persönlich! Das dachte sich auch die bekennende Trump-Gegnerin J.K. Rowling (51). Aber der "Harry Potter"-Autorin fiel direkt die rettende Lösung ein. Sie twitterte:

"Ich habe immer noch Zugang. Ich mail dir die Tweets direkt."


Da hat Stephen King wohl noch mal Glück gehabt. Es stellt sich nur die Frage, wie lange J.K. Rowling nun noch die Seite sehen kann oder ob sie demnächst auch zu den Verstoßenen von Trumps Twitter-Account gehören wird.

Rowlings Vorschlag ist allerdings ironisch zu verstehen: Trumps Tweets sind öffentlich und können auch ganz ohne Account gelesen werden. (uma)

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