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Für tot erklärt: Aretha Franklin, Miley Cyrus, Matt Damon - sie alle waren schon tot

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Schock für die Fans von Aretha Franklin: Auf einer, wie sich herausstellte, gefälschten Twitterseite der Musiklegende wurde am Dienstag fälschlicherweise der Tod der "Queen of Soul" vermeldet. Doch Aretha Franklin ist bei Weitem nicht der einzige Promi, der schon für tot erklärt wurde, obwohl er quicklebendig ist ... © teleschau - der mediendienst GmbH

Jetzt hat es auch die "Queen of Soul" höchstpersönlich "erwischt": Ein gefälschter Twitter-Account verbreitete am Dienstag, dass Aretha Franklin gestorben sei. Glücklicherweise meldete sich die 75-Jährige kurz darauf zu Wort: "Mir geht es insgesamt gut", erklärte sie gegenüber "US Weekly".
Auch Schauspieler Jack Black (48) war kurze Zeit tot: Laut Twitter-Account der Band Tenacious D. habe er das Zeitliche gesegnet. Nur der "kranke Scherz" eines Hackers, wie die Band klarstellte.
Natalie Portman (36) wurde 2009 fälschlicherweise für tot erklärt. Die vermeintliche Ursache war spektakulär: Die Schauspielerin stürzte angeblich im Juni 2009 in Neuseeland von einer Klippe. Gestimmt hat die Nachricht natürlich nicht.
Und auch Tom Hanks stürzte bereits über eine Klippe - jedenfalls kursierten 2006 entsprechende Gerüchte im Internet. In diesem Jahr wurde der Schauspieler auf Twitter erneut für tot erklärt. Der 61-Jährige reagierte gelassen auf die Falschmeldung. "Twitter sagte, ich sei tot? Na gut, dann war es das jetzt, war schön mit Ihnen zu reden. Offensichtlich bin ich tot! Allerdings: Es ist nicht das erste Mal. Woran soll ich diesmal gestorben sein: Verlegenheit? Scham? Typ-2-Diabetes? Nunja. Ich lebe jedenfalls", so der Schauspieler im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau.
Für das Gerücht aus dem September 2010, dass Matt Damon tot in der Wüste in der Nähe von San Diego gefunden wurde, war angeblich "TMZ" verantwortlich. Die Falschmeldung hielt sich allerdings sehr lange, obwohl der heute 47-Jährige damals längst schon wieder fleißig Interviews gab.
Oscarpreisträger Morgan Freeman ist eine Ikone Hollywoods - doch auch das schützt vor falschen Todesmeldungen nicht. Eine Meldung vom amerikanischen Nachrichtendienst "CNN" hatte 2010 den Tod des Schauspielers zum Inhalt. "CNN" dementierte später, den Tweet veröffentlicht zu haben. 2012 "verschied" der Schauspieler abermals, diesmal auf Facebook. Er nahm es gelassen: "Ich lese immer wieder, dass ich gestorben bin", schrieb der quicklebendige Freeman. "Ich hoffe, dass diese Geschichten nicht wahr sind. Wenn doch, bin ich froh, euch berichten zu können, dass mein Leben nach dem Tod identisch zu dem Leben ist, in dem ich noch lebendig war."
Auch Sängerin Céline Dion wurde schon für tot erklärt. Getötet hat sie: Twitter. Laut dem Kurznachrichtendienst starb die heute 49-Jährige am 16. März 2012. 2013 starb die Sängerin auf Facebook ein weiteres Mal. Besonders geschmacklos angesichts der leider realen Trauerfälle im engsten Umfeld der Sängerin.
Auch die wesentlich jüngere Miley Cyrus wurde schon Opfer makaberer Todesmeldungen. 2008 starb die 25-Jährige angeblich bei einem Autounfall. Besonders geschmacklos: Es existierte sogar ein manipuliertes Unfallvideo, das Hacker auf der YouTube Seite von Cyrus hochluden. 2014 wurde Miley Cyrus abermals für tot erklärt. Damals hieß es, sie sei an einer Überdosis gestorben. Natürlich wieder nur eine Falschmeldung.
Rapper führen von Haus aus ein gefährliches Leben. Vielleicht lässt es sich damit erklären, dass Eminem (45) bereits des Öfteren starb. 2000 war die angebliche Todesursache noch ein unspektakulärer Autounfall. 2010 wurde es da schon brutaler. Diesmal kursierte auf Facebook ein Post, der verkündete, dass auf Eminem eingestochen wurde und er mit dem Leben ringt. Bis heute ist Eminem allerdings quicklebendig.
2001 ging die Nachricht um die Welt, Britney Spears und Justin Timberlake seien bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Polizei und Feuerwehr mussten damals in Los Angeles die Anrufe von Hunderten beunruhigten Fans beantworten. Wenige Monate später "starb" Spears erneut. Hacker Tim Fries platzierte die Meldung, die natürlich ebenfalls nicht stimmte, auf CNN.
Bon Jovi nahm es 2011 mit Humor: Auf die Meldung, dass er in einem Hotelzimmer in New Jersey tot aufgefunden worden sei, meldete er sich kurz darauf bei Facebook und Twitter. Der Sänger postete ein Foto von sich, das ihn mit einem Zettel in der Hand zeigt, auf dem geschrieben steht: "Der Himmel hat große Ähnlichkeit mit New Jersey."
Ob er noch mitzählt? Der britische "Independent" zählte ganze acht (!) Versuche, Eddie Murphy im Internet für tot zu erklären. Zuletzt starb er 2013 angeblich bei einem Snowboard-Unfall, den ihm einige Twitter-User andichten wollten.
Die Urmutter aller falschen Todesgerüchte: Paul McCartney ist angeblich schon lange Zeit tot. Seit 1966 existiert das Gerücht, der heute 75-Jährige sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen und durch einen Doppelgänger ersetzt worden. Angebliche Belege fanden Verschwörungstheoretiker unter anderem in Songzeilen und auf Plattencovern. Im März 2012 wurde dann neuerlich die Nachricht verbreitet, dass McCartney gestorben sei. Auf Twitter las man "RIP Paul McCartney". Tatsächlich aber sind McCartney und Ringo Starr noch die einzig Lebenden der legendären Beatles.
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