Als "Wonder Woman" wurde Gal Gadot berühmt und wird auch im neuen Streifen "Justice League" in dieser Rolle zu sehen sein. Das letzte Mal? Angeblich verweigert sie die Zusammenarbeit mit dem in Ungnade gefallen Produzenten Brett Ratner.

Die Fälle von Vorwürfen wegen sexueller Belästigung häufen sich immer mehr in Hollywood. Auch Produzent Brett Ratner soll sich ungebührlich benommen haben, wie Olivia Munn, Natasha Henstridge, Jaime Ray Newman, Katharine Towne, Eri Sasaki und Jorina King Anfang des Monats behauptet haben.

Nun könnten für Ratner Konsequenzen drohen. Laut "Page Six", wolle "Wonder Woman"-Star Gal Gadot nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten, was eine Fortsetzung des kommenden Superhelden-Epos "Justice League" verhindern könnte.

Gal Gadot hält sich zurück

Diese Informationen stammen offenbar von einem Hollywood-Insider, die Schauspielerin selbst äußerte sich auch auf Nachfragen bei ihrem Management nicht. "Mashable" geht davon aus, dass sie es sich mit Ratners Produktionsfirma RatPac-Dune nicht verscherzen wolle, aber trotzdem auf eine weitere Zusammenarbeit verzichten möchte – ihre Art mit den Vorwürfen gegen Ratner umzugehen.

Die von "Page Six" zitierte Quelle erklärt: "Sie ist stark und steht zu ihren Prinzipien. Sie kennt außerdem die beste Möglichkeit, um Leuten wie Brett Ratner finanziell zu schaden. Sie weiß ebenfalls, dass Warner Bros. sich auf ihre Seite schlagen muss.

Sie können keinen Film machen, der auf einer starken Frau basiert und zum Teil von einem Mann finanziert wird, der der sexuellen Belästigung von Frauen beschuldigt wird."

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Warner Bors. kündigt Ratner-Deal

Weiter wird berichtet, dass die Hauptproduktionsfirma von "Wonder Woman" und "Justice League" – Warner Bros. – bereits den aktuellen Deal mit Ratners Unternehmen aufgekündigt hat.

RatPac-Dune beteiligte sich angeblich mit 450 Millionen Dollar an "JL". Allerdings sei nicht klar, ob auch eine zukünftige Zusammenarbeit vom Tisch ist. Schon beim ersten Filmprojekt von Gal Gadot finanzierte Ratner einen Großteil von "Wonder Woman".

Dass die Hauptdarstellerin definitiv nichts für Männer mit üblen Manieren übrig hat, zeigte sie kürzlich in einem Instagram-Post. Darin heißt es: "Mobbing und sexuelle Belästigung sind inakzeptabel. Ich unterstütze all die mutigen Frauen, die sich ihren Ängsten stellen und den Mund aufmachen. Wir halten zusammen. Wir stehen alle in diesen Zeiten des Wandels zusammen."



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