Beatles-Witwe Yoko Ono (84) hat erfolgreich gegen einen Limonaden-Hersteller geklagt, der seine Brause ohne ihr Einverständnis "John Lemon" genannt hat.

Wer sich mit Yoko Ono bereits in der Vergangenheit angelegt hat, zog bisher eigentlich immer den Kürzeren. So auch der polnische Limonaden-Hersteller "Mr. Lemonade Alternative Drinks". Dieser brachte eine Brause unter dem Namen "John Lemon" auf dem Markt. Trotz allgemeiner Beliebtheit bei den Kunden schmeckten der Witwe des 1980 verstorbenen John Lennon weder die Limo noch der Name. Ihrer Ansicht nach verletzte die Bezeichnung das Erbe des Musikers.

Gegen eine Yoko Ono hat man kaum Chancen

Laut dem britischen "Guardian" schaltete Yoko Ono prompt ihre Anwälte ein. Auch sie waren der Ansicht, dass die kleine Limo-Firma nicht das Recht habe, Lennons Namen zu benutzen, um ihr Produkt zu verkaufen. Das Start-Up-Unternehmen musste sich eine Namensänderung überlegen. Ab sofort wird die Brause unter dem Namen "On Lemon" produziert. Mit der Lösung war schließlich auch Yoko Ono zufrieden. Gründer Karol Chamera erklärte nach dem Urteil dem East London Advertiser, warum dieser Prozess vergleichsweise schnell vonstatten ging: "Uns war sofort klar, dass wir gegen jemanden mit solch einem Millionen-Vermögen keine Chance haben."

Falls jemand in Zukunft also wieder auf die Idee kommen sollte, den Namen des Ex-Beatles zu benutzen: Let it be! (zym)  © top.de