Stefan Gubser

Haben nur gedopte Boxer eine Chance auf den Sieg? Und wie geht es mit dem Schweizer "Tatort" weiter? Diese und weitere Fragen wirft der neue Schweizer-Krimi auf.

Der bei TV-Zuschauern nicht besonders beliebte "Tatort" aus Luzern in der Schweiz wird abgesetzt. Wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) am Donnerstag mitteilte, werde der Schweizer "Tatort" künftig in Zürich spielen. 

Mit einem Krimi aus Österreich startet die neue "Tatort"-Saison: Zu erwarten sind etwa der Start des Schwarzwald-Teams, das Münster-Duo in der Kunstwelt, die Münchner Kommissare in der Pornobranche und die Stuttgarter in einem Verkehrsstau.

Im Sommer hatten die Ermittler Pause, jetzt kehrt der ARD-"Tatort" mit Mord und Totschlag zurück. In der Folge "Geburtstagskind" präsentierte das Erste beim Fall des "Tatort"-Ermittlerteams aus Luzern schonungslose Bilder.

Was soll man machen – irgendwie kommt der Luzerner "Tatort" von seiner doch recht betulichen Art nicht los – auch im fünften Film "Geburtstagskind" mit Stefan Gubser als Reto Flückiger werden wieder bedeutungsschwere Blicke getauscht, fuchtelt ein Familienvater mit Taschenlampe durch die Nacht, müssen die Kommissare einander in langen Papierdialogen den Stand der Ermittlungen erklären. Eher fad ist das Ganze.

Der "Tatort" kehrt aus der Sommerpause zurück: Zum Auftakt in die neue Krimi-Saison ermitteln die Schweizer Kommissare Reto Flückiger und Liz Ritschard in einem Milieu aus religiösem Wahnsinn und den dramatischen Tiefen familiärer Verstrickungen.

Doch warum startet die ARD ausgerechnet mit einem Krimi aus der Schweiz in die neue Saison?

Der Schweizer Stefan Gubser versucht sich erneut als Kommissar - doch ohne die Hilfe der grandiosen Handlung wäre sein Krimi-Einsatz beinahe gescheitert.

Der Schweizer Stefan Gubser versucht sich erneut als Kommissar - doch ohne die Hilfe der grandiosen Handlung wäre sein Krimi-Einsatz beinahe gescheitert.