Mit Annie ins "Sommerhaus der Stars"? Steffen Henssler will die RTL-Show aufmischen!

Willkommen im Kochstudio der Sensationen! Bei "Grill den Henssler" (RTL) gab es Unglaubliches zu entdecken. Erstens einen Steffen Henssler, der im Kleid kochte. Aber der nächste Hammer steht bevor: Ziehen Annie Hoffmann und "Steffi" Henssler gemeinsam ins nächste "Sommercamp der Stars"?

"Ein Henssler, ein Wort!" Deshalb trat "Steffi" nach der Wette mit Mario Basler tatsächlich im blauen Fummel von Mirja Boes an und erstmals in seinem Leben in einer schwarzen Strumpfhose! Nicht nur Moderatorin Annie ("Oh, mein Gott!") war begeistert, auch Christian Lohse, Kochcoach der Promis: "Wenn ich ein Funken Gender wäre, wärst du jetzt fällig!"
Natürlich stand "Steffi" beim Duell mit den Promis Nina Bott (Schauspielerin, Moderatorin), Jochen Schropp (Schauspieler und Moderator der ersten GdH-Staffel 2013) und Willi Herren (Entertainer) optisch im Mittelpunkt. Die Promis ließen sich ablenken: Den Impro-Gang gewann "Steffi" gleich 23:21.
Beim Zwischenspiel galt es, Gemüse in zwei gleichschwere Hälften zu teilen. Bei der Artischocke hatte Nina Bott Schneide-Probleme: "Ich komm nicht rein!", meinte sie. Henssler: "Kenn ich!" Beim Anblick der durchschnittenen Frucht meinte er: "Das erinnert an den Sexual-Unterricht." Ein frauliches Outfit schützt offenbar nicht vor schmutzigen Männerfantasien.
"Steffi" entwickelte perfektes weibliches Fingerspitzengefühl: Eine Stange Porree teilte Henssler in zwei aufs Gramm gleichschwere Hälften. "Das Kleid macht mir Angst!", staunte der TV-Koch. Zwischenstand nach dem gewonnenen Intermezzo-Spiel: 26:21!
Das Kleid machte noch was anderes: harte Brustwarzen, wie Annie charmant feststellte: "Steffen erkennt man auch ohne Fernlicht - an seinen kleinen Lampen." Sie bot einen BH an: "Wir könnten dieselbe Körbchengröße haben." Und wenn er pushen müsse, dann habe sie diverse Füllmaterialien in der Garderobe. Praktisch: "Die kannste auch für unten nutzen!", empfahl die Moderatorin.
Annie zeigte Hensslers Vorspeisen-Gegner Jochen Schropp (40) ein Foto aus der ersten "Grill den Henssler"-Staffel (2013), die der heutige "Promi Big Brother"-Moderator damals moderierte. Und lästerte über das Outfit. Jochen: "Ich war damals ja noch ungeoutet. Sonst wär ich auch im Leopardenfummel angetreten wie du heute."
"Ich habe Steffen schon mal mithilfe eines Cheeseburger geschlagen!" Das Kunststück wollte Jochen Schropp wiederholen. Geschickt hinterlistig wählte er Blumenkohlsuppe als Vorspeise aus, weil "ich weiß, dass Steffen die einfachen Sachen hasst!" Er amüsierte sich mit Annie köstlich über den Trick. Aber wie war das mit dem, der zu früh lacht?
"Ich bin ein Suppenkasper", gestand Reiner Calmund seine Abneigung gegen Süppchen. Noch unangenehmer war ihm das mitglieferte "Hefeteilchen". Das so humorige wie beleibte Juroren-Urgestein lieferte den Sprücheklops des Abends: "Hefeteilchen brauch isch nit. Macht dick!"
"Calli, ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel", wollte Mirja Boes trösten, aber Calli bekam's in den falschen und deshalb einen dicken Hals. Da war's vorbei mit seinem "Liebschen" Mirja: "Wat biste denn so jehässig zu mir, du jehässiges Luder, du!" Wenngleich scherzhaft gemeint, Mirja suchte fortan die Nähe zu Juror-Kollegin Christian Rach: "Wir sind jetzt zusammen!"
Apropos Jury: Die schönsten Storys - Calli. Die präzisesten Analysen - Christian Rach. Die schönsten Metaphern - Mirja Boes! Die Comedienne fühlte sich durch Jochens Blumenkohlsuppe an Badezimmer-Fugenkitt erinnert. "Aber nur farblich! Ich weiß ja nicht, wie Fugenkitt schmeckt." Im Urteil waren sich aber alle einig: Hensslers Suppe mundete besser!
Lag's am Kleid? "Steffi" prollte und süffisierte diesmal gar nicht so machomäßig rum wie sonst. Für die tieferen Humorebenen waren diesmal andere zuständig. "Kannst du mir mal ein Küchentuch besorgen", bat Kochcoach Christian Moderatorin Annie. Und sie so: "Dir besorge ich doch alles!" Vielleicht ist sie einfach schon zu lange mit Henssler zusammen.
Ein einziges Blatt von einer Küchenrolle reißen? "Kenn ich vom Klo", gab Jochen zu. "Küchenrolle auf dem Klo?", war Annie entgeistert. Jochen: "Manchmal muss es eben etwas mehr sein!" Als die Lachtränen getrocknet waren, zeigte sich Willi Herren (44) reißfest. Er bezwang "Steffi", die damit (im vierten Spiel!) den ersten Rückschlag hinnehmen musste.
Willi Herren sorgte im "Sommerhaus der Stars" (RTL) für Furore. Während er am Hauptspeisen-Herd (Spaghetti mit Fisch und Meeresfrüchten) vor sich hin schwitzte, schwärmte "Steffi" am Kochblock gegenüber von Willi ("Der zieht sein Ding durch. Mega!") und der Show: "Was 'ne Sendung, I love it." Annie nahm den Ball auf.
Annie stellte die Schicksalsfrage: "Du würdest ins 'Sommerhaus' gehen?" Henssler, die personifizierte dicke Lippe: "Klar." Annie (die das Format gar nicht sah!): "Wir können ja gemeinsam rein!" Und ab ging die Sommerhauspost! Henssler: "Sofort!" Hoffmann: "Mega, lass machen! Mal die Bumsbude aufmischen!" Willis Tipp: "Nicht zu zweit aufs Klo."
Christian Rach wurde zu viel gewitzelt und zu wenig gekocht: "Können wir zum Wesentlichen zurückkehren?", forderte er vehement. Irgendwie scheint der Philosoph unter den "Grill den Henssler"-Juroren die Show nicht verstanden zu haben. Und er ist knallhart. Willis Spaghetti wertete er als "Themenverfehlung", weil er keine Meeresfrüchte auf seinem Teller fand!
"La Henssler" ging nach der gewonnenen Hauptspeise mit einem 76:57 ins letzte Zwischenspiel. "Ich fliege durch die Show!", war "sie" begeistert. "Es ist das Kleid!", insistierte Annie. Vielleicht lag's auch am Lob von Rach: "Steffi, was du heute so gekocht hast: Chapeau!" Aber Rach wäre nicht Rach ohne Einschränkung: "Hast du heimlich geübt?"
"Steffi" hatte weiter einen Lauf: Auch beim letzten Zwischenspiel hatte sie die entscheidende Prise weibliche Intuition mehr und erriet mehr Smoothie-Zutaten. Nicht schlecht für eine(n), der seine Kochlehre mit einer glatten Vier abschloss. "Ich war Klassenbester. Von hinten!" Das, so Henssler, hatte Tradition: "In der Realschule war ich auch 3,6."
Mit ihrer Nachspeise (Dattelkuchen mit Feigen) brachte Nina Bott (41) endlich die "Miesepetra" in "Steffi" zum Vorschein. "Häää? Wer will denn so ne klebrige Sch....?" Das permanente, gänzlich undamenhafte Gezeter ordnete Annie positiv für Nina ein: "Wenn Henssler flucht, dann hat er keinen Plan und weiß, dass er total in der Klemme steckt!"
Aber während Steffen Henssler und sein Gericht so vor sich hin köchelten, fand er immer mehr Gefallen an der Speise - und seinen Ideen. "Krass, geil, krass", war er von sich begeistert. Und: "Was ist das nur für ein Kleid?" Nicht, dass Mirjas Fummel an die Stelle von Hensslers rosafarbener Glücksjacke tritt und zur neuen Kochuniform wird.
Kann wirklich sein, dass "Steffi im blauen Kleid" zurückkehren muss: Am Ende landete die Hensslerin mit 97:72 einen wahren Erdrutschsieg! Wer weiß, vielleicht geht's ja auch im neuen Glückskleid ins "Sommerhaus der Stars". Zusammen mit Annie Hoffmann.