(jv/sist) - In der sechsten Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar" ging es für die fünf verbleibenden Kandidaten noch mal richtig zur Sache. Das Thema "Unplugged - Nackte Tatsachen gegen Power Songs" verlangte den Nachwuchsmusikern einiges ab, schließlich mussten sie - nur von einer Gitarre oder einem Klavier begleitet - diesmal vor allem mit einer perfekten stimmlichen Leistung überzeugen.

Besonders Joey Heindle hatte mit dem "musikalischen Striptease", wie Bohlen das Motto liebevoll nannte, zu kämpfen. Er krächzte seine beiden Songs mehr, als dass er sie sang. Jurorin Natalie Horler kommentierte fassungslos: "Es fällt mir momentan schwer, was Positives zu sagen." Ein vernichtendes Urteil.

Die Zuschauer stimmten dem zu und wählten Joey am Ende der Sendung aus der Show. Derart schiefe Töne wollte sich das Publikum offenbar nicht mehr im Finale anhören müssen.

Lob ernteten dagegen Jesse Ritch, der mit Jason Derulos "Breathing" die Jury begeisterte, und Daniele Negroni. Der performte Udo Lindenbergs "Cello" sogar eine ganze Ecke besser als Udo selbst, fand zumindest Bohlen.

Zeichnet sich da etwa ein Favorit ab? Wer wissen will, ob Daniele auch nächste Woche wieder die Bühne rockt, kann das am Samstag um 20:15 Uhr auf RTL tun.