Albtraum für die "Bachelorette": Ein Finalist schmeißt hin!

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Das gab es so auch noch nicht: Ein "Bachelorette"-Finale - und nur ein Mann steht zur Verfügung. Bekam Gerda trotzdem ihr Happy End?

Freuen können hätte sich über die Situation eigentlich nur einer: Keno - der einzige Finalist. Doch nicht einmal der war von Tims Rückzieher begeistert: "Das war total der blöde Zeitpunkt. Ich hoffe nicht, dass sie sich jetzt nur für mich entscheidet, weil er nicht mehr da ist."
Tja, auf die Frage "Möchtest du diese Rose annehmen?" hatte Polizeibeamte Tim im Halbfinale leider nur mit "Ähm" geantwortet. Unter "vier Augen" redete Gerda schließlich mit Engelszungen auf ihn ein - vergebens. Da war guter Rat teuer: "Ich habe nie damit gerechnet, dass so eine Situation eintreffen kann", gestand sie.
"Ich weiß schon, dass ich nicht der Einfachste bin", versicherte Tim. Jedenfalls hatte er nicht mehr das Gefühl, sie noch für sich gewinnen zu können. Das fiel ihm dann offenbar genau während der Rosenvergabe im Halbfinale ein. Timing ist alles! Das konnte RTL immerhin für einen Cliffhanger nutzen.
"Deswegen habe ich entschieden, dass der Weg heute für mich zu Ende ist", verkündete Tim (l.) nach quälenden Minuten. "Am Ende ist nur der Schmerz noch größer. Ich wünsche mir für dich nur das Beste." Den Kameras verriet er noch: "Die Entscheidung tat mir selber weh. Es wird mir nicht einfach fallen, über das Ganze hinwegzukommen."
Armer Kerl! Wirklich leid konnte einem in dem Moment aber eher Marco (Bild) tun. Der wusste, er war abserviert, die Aufmerksamkeit von Gerda bekam aber Tim. "Was geht hier ab?", raunte Marco Keno zu. Der ahnte es: "Der geht jetzt!"
Tim ging - und Gerda verkündete kurz: "Keno, du bist der Einzige mit einer Rose heute. Das Finale wird noch stattfinden. Marco, von dir muss ich mich leider verabschieden."
Schnell wurde Marco noch nach Hause komplimentiert ("Es hat emotional nicht ausgereicht. Ich habe trotzdem jeden Augenblick mit dir genossen. Ich kann dir keine Mitleidsrose geben.") - und dann nichts wie weg hier, dachte sich wohl Gerda. Schnitt!
Schließlich ging das Finale auf einer Blumenwiese weiter. Gerdas Mutter Jolanta (r.) sollte nun eigentlich die zwei Auserwählten ihrer Tochter kennenlernen: "Du hast dich jetzt verliebt? In zwei?", fragte sie. Doch es kam natürlich nur Keno - an seinem Geburtstag auch noch.
Jolanta nahm ihn sich freundlich zur Brust: "Kannst du mit starken Frauen umgehen?" Nach dem Gespräch war sie "sehr positiv überrascht". Viel Auswahl war ja auch nicht.
Danach hatten Gerda und Keno noch etwas Zeit für sich. Beim Thema "Heiraten" wurde der 27-Jährige allerdings etwas nervös: "Das ist Step Nummer 10!", wiegelte er ab. Ja, als einziger Finalist kann man etwas ehrlicher sein.
Schließlich war die Nacht der Nächte gekommen. Normalerweise bibbern dann zwei Rosenkavaliere in ihren Smokings. Nun war Keno allein auf weiter Flur: "Alleine im Finale zu stehen, ist ein komisches Gefühl." Musste er sich Sorgen machen? Natürlich nicht!
"Ich habe dann festgestellt, dass mein Herz sich schon längst für dich entschieden hatte", beendete Gerda ihren Monolog. "Ich möchte dir sagen, dass ich mich in dich verliebt habe!" Viel Auswahl war ja auch nicht.
"Du machst es mir echt schwer ...", täuschte Keno kurz an, beendete den Satz dann aber zufriedenstellend: "... so lange vor dir zu stehen und dich nicht zu küssen." Happy End! Viel Auswahl war ja aber auch nicht.