Am Mittwochabend darf erstmals in der aktuellen Staffel ein Kandidat eine Nacht mit "Bachelorette" Nadine Klein verbringen. Die anderen Männer sind eifersüchtig, die Nerven sind angespannt, zwei Kandidaten weinen bitterlich. Nur einer präsentiert sich als echter Draufgänger.

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Seit knapp drei Wochen sind die Männer nun in der Villa eingepfercht, der Kontakt zu Bachelorette Nadine ist spärlich, andere Frauen gibt es nicht. Die Stimmung in der brünftigen Kandidatenherde ist aufgeladen, teilweise scheinen die Jungs kurz vor der Explosion zu sehen.

"Irgendwo träumt man dann von Frauen, die wo man noch nie gesehen hat. Kuscheln wäre ganz schön, es muss ja nicht gleich bumsen sein", fasste Brian die Gemütslage kurz und knapp zusammen.

Die Hochzeitssaison ist in vollem Gange und vor jeder neuen Feier stellt sich die immergleiche Frage: Was soll man dem glücklichen Paar schenken? Geld? Geschirr? Oder freut sich das Brautpaar über etwas ganz anderes?

Brian schreibt ein Gedicht in Überlänge

Als er dann tatsächlich einen Moment der Zweisamkeit mit der Bachelorette erhaschen konnte, trug der Maler und Lackierer aus Sauerlach sein Begehren etwas weniger direkt vor, ganz romantisch wechselte er sogar in die Gedichtsform. Seine bemerkenswerten Zeilen sollen den Lesern an dieser Stelle nicht vorenthalten werden.

"Ich kenne dich nicht lang, aber das ist egal,

denn jeder Tag ohne dich ist für mich eine Qual.

Ich habe dich nicht oft gesehen und du warst nicht oft da,

und dennoch sage ich: Du bist für mich wunderbar.

Deine Art hat mich verzaubert und das von Anfang an.

Aber letztendlich lässt du mich nicht wirklich an dich ran."

Da das Gedicht scheinbar endlos weiter zu gehen schien, schnitt RTL die Passage zusammen und stieg erst beim letzten Satz wieder ein.

"Die Jungs hier sind echt cool zu mir,

eins kann ich dich noch wissen lassen:

Ich wäre auch immer gut zu du dir."

Eddy muss nach Hause und weint

Dass Brian sich mit dieser dichterischen Höchstleistung im Zweierdate gegen Eddy durchsetzte, unterstrich, wie lausig die Vorstellung des Kontrahenten war. Der Fitnesstrainer faselte irgendwas von "krassen Facetten", die er Nadine präsentieren wolle.

Diese hatte daran aber offensichtlich kein Interesse, Eddy wurde von ihr noch vor der Nacht der Rosen nach Hause geschickt. Er kehrte in die Villa zurück und vergoss dort beim Abschied von seinen Kumpels bittere Tränen. Daraufhin begann auch Jorgo heftig zu weinen. Wie gesagt, die nervliche Lage in der Villa ist angespannt.

Es trug auch nicht gerade zur Entspannung bei, dass Daniel von seinem Einzeldate mit Nadine erst am nächsten Morgen zurückkehrte. Übernachtungsalarm bei der Bachelorette sozusagen - zum ersten Mal in dieser Staffel durfte einer der Kandidaten das Zimmer über Nacht mit Nadine teilen.

Die anderen Kandidaten machte das natürlich rasend eifersüchtig, sie fragten Daniel aus, dieser schwieg aber zu den Details. Trotzdem gab es gleich mehrfach entgleisende Gesichtszüge zu sehen - untermalt von dramatischer Musik. "Die Liebe ist kein Ponyhof", stellte Filip nüchtern fest.

Heiße Küsse unter der Akropolis

Was wissen wir, was die Jungs nicht sehen konnten? Hier der Ausflug kurz zusammengefasst: Die Bachelorette lud den Betriebsingenieur nach Athen ein, dort verstanden sich die beiden prächtig. Nach heißen Küssen auf einem Sofa mit Blick auf die Akropolis stellte Nadine die Frage der Fragen: "Willst du heute Nacht hier schlafen?" Wenig überraschend willigte Daniel ein.

Was dann passierte, wurde nicht gezeigt. Aber die Blicke der beiden Turteltauben lassen vermuten, dass es nicht einfach nur zu spät war, um noch einen Flug zurück nach Korfu zu erwischen.

Dementsprechend bekam Daniel natürlich eine Rose, genauso wie Alex, mit dem die Bachelorette vorher schon im Whirlpool geknutscht hatte. Mit einer Rose wurde ebenfalls Brian für sein wunderschönes Gedicht belohnt. Auch Filip und Chris durften bleiben, Jorgo und Dave mussten hingegen nach Hause fliegen.

Zum Abschluss soll hier noch lobend Maxim erwähnt werden, der am Mittwochabend die letzte Rose überreicht bekam. Zwischen all den weinenden und zitternden Kandidaten entpuppte sich das Model als echter Kerl.

"Ich bin in den Pool reingesprungen, scheiß auf die Haare, scheiß auf das Make-Up. Das war Action pur", berichtete der 29-Jährige von einem Abend im Schwimmbecken der Villa. Wow, was für ein Draufgänger! Da positioniert sich ein echter Platzhirsch in der brünftigen Kandidatenherde.