"Bares für Rares: Einzigartige Schmuckstücke lösen große Gefühle aus

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Wenn Händler sich verlieben, wird's teuer: In Horst Lichters Trödel-Show "Bares für Rares" sorgte ein Schmuckstück am Dienstag für gebrochene Herzen. Dabei war waren die Händler sogar bereit, weit mehr als den Schätzpreis zu zahlen. Das ganze Liebesdrama zeigt die Galerie ... © teleschau - der mediendienst GmbH

Mit Herz und Hufeisen reisten Brigitte und Hans-Jürgen zu den Trödel-Experten von "Bares für Rares". "Sie haben tollen Schmuck", erkannte Horst Lichters geschultes Auge. "Das sieht aus wie sehr alter Schmuck", lehnte er sich sogar noch weiter aus dem Fenster.
Genau gesagt lehnte er sich zu Wendela Horz (links), die die Schmuckstücke begutachtete. "Diese Brosche ist vermutlich in Frankreich entstanden", vermutete die Expertin, "und zwar um 1890". Damit war sie schon mal antik und hatte obendrein einen "reichhaltigen Diamantbesatz".
Die Kette war nicht ganz so alt, aber immerhin von 1900 bis 1920. Allerdings stammte der Herzanhänger ganz woanders her: "Dieser Anhänger kommt tatsächlich aus dem orientalischen Raum." Ein Raunen ging durch die Trödelscheune im Pulheimer Walzwerk.
"Es ist ein extrem üppiger Diamantbesatz", eingerahmt von echten Rubinen, schloss Wendela ihre Expertise. Demnach könnte die Brosche 600 Euro bringen, der Anhänger sogar 700 Euro.
"Ich find's schade, ich hätte beim ersten Anblick gedacht, das Herz gehörte mal einer Zarin und kostet 12 Millionen", war Horst fast enttäuscht über die schockierend niedrige Bewertung des unglaublich schönen Schatzes.
Auch die Händler sahen einen weit höheren Wert, denn das Herz eroberte ihre Herzen im Sturm. "Ui!", "Hoi" und "Das blitzt aber" waren die ersten Reaktionen auf die schmucken Stücke.
Elke Velten-Tönnies war von der Hufeisenbrosche sofort magisch angezogen ...
Den Männern gefiel hingegen das Herz besser. "Das macht was her", spechtete Julian Schmitz-Avila (Mitte) auf die Klunker. "Haben Sie ein Herz für Händler?", hoffte Wolfgang Pauritsch (links) auf einen guten Preis. "Ist das schön!", konnte Markus Wildhagen (rechts) die Augen nicht vom Gefunkel abwenden.
"Das Herz macht richtig Welle", schmachtete Julian weiter. "Da schlägt sogar meins."
Trotz der Schwärmerei kam das Startgebot wie ein Paukenschlag: Mit 1.500 Euro fingen die Händler ihr Gefecht an, damit war der Schätzpreis bereits um 200 Euro überboten.
Und es dauerte nicht lange, bis das Gebot bei 2.800 Euro angelangt war. Zuschlag für Elke. "Einzigartige Schmuckstücke sind das", gratulierte Wolfgang zum guten Kauf. "Wenn man sich als Händler verliebt, dann zahlt man."
Dagegen waren die anderen Objekte wahre Schnäppchen: Eine Porzellanterrine mit Kaiser Wilhelm II. von Preußen und Kaiser Franz Joseph I. von Österreich gab's für 320 Euro.
Eine Knopflochuhr von 1915 bis 1925 wurde für 300 Euro verkauft.
Ein messingverglastes Art-Déco-Fenster ging für 320 Euro über den Händlertisch.
Und eine Taschensonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert kostete 280 Euro.
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