"Bares für Rares": Manchmal liegt das Glück auf der Straße

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Manchmal liegt das Glück auf der Straße - oder zumindest eine wertvolle Art-déco-Lampe. Eine Kölnerin stellt ihren Fund bei "Bares für Rares" vor - und eine andere Dame verzückt die Experten. © teleschau - der mediendienst GmbH

Die Finderin hoffte auf einen Wert um die 1000 Euro - doch der Experte bremste sie: Der realistische Wert läge zwischen 600 und 800 Euro. Die Händlerkarte wollte Almut Döring dennoch: "Wenn's gut läuft, wünscht sich mein Sohn ein Schlagzeug", freute sie sich über die mögliche Verwendung des Geldes. Bevor es zu den Händlern ging, musste Lichter jedoch beim Überreichen der Karte noch einmal den Charmeur spielen: "Weißt du was ich toll finde: dass sich darin Farben spiegeln, die du an dir trägst."
Lichter war sichtlich erfreut: "Wenn ich mir das erlauben darf zu sagen: bezaubernd! Die Lampe übrigens auch", gab der Moderator den Charmeur. Und sogleich wurde er wieder verblüfft: Sie habe die Lampe auf der Straße gefunden, erzählte Almut Döring zum Erstaunen der Experten.
"Auf dem Nachhauseweg beladen mit Einkäufen bei Regen - und mit einem Zettel: zu verschenken". Lichter schloss aus dem seltenen Fundstück: "Ich muss viel mehr spazieren gehen!"
Das Glück, sagt man, findet sich bisweilen auf der Straße. Dort liegen aber auch andere schöne Dinge herum, wie man der aktuellen "Bares für Rares"-Ausgabe entnehmen konnte: Almut Döring präsentierte Horst Lichter und dem Experten Sven Deutschmanek eine wundervolle Art-déco-Lampe.
"Ich bin nicht so gut im Verhandeln", gab Almut Döring direkt zu bedenken. Die Händlerrunde stellte sofort fest: "Schöne Lampe, aber hängt ein bisschen schief". Gelobt wurden auch die Proportionen der Lampe, die laut Almut Döring "ein Banause" auf die Straße gestellt habe.
Als ein wenig ernüchternd stellten sich dann jedoch die Angebote der Händler heraus: "Bevor du 800 bekommst, muss die Lampe perfekt sein." So lautete die letzte Preisvorstellung der möglichen Käufer 480 Euro. Die Besitzerin verzichtete: "Vielen Dank, dann nehm ich sie aber trotzdem lieber wieder mit".
Mit Geld, dafür ohne ihre schöne Porzellanfigur ging zuvor Angelika Hensler nach Hause. Das Mitbringsel der 46-jährigen Bürokauffrau aus Maxdorf versetzte Experten und Händler in Wallungen.
Eine kleine Skulptur, die eine junge Frau mit Hund darstellt, perfekt erhalten, aus der Manufaktur Rosenthal. Laut Experte Albert Maier aus den 30er-Jahren stammend, sei die Figur 600 Euro wert. "Man konnte damals keine erotischen Sachen machen. Aber über die Kunst konnte man erotische schöne Damen darstellen", weiß der Experte.