"Bares für Rares", die Sendung mit Horst Lichter über Kunst, Kitsch und Kuriositäten, ist längst zum Kult geworden. Doch wie viel davon ist echt? Händlerin Susanne Steiger hat nun Stellung zu den immer wieder aufkommenden Fake-Vorwürfen bezogen.

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"Bares für Rares" mit Moderator Horst Lichter hat sich im ZDF-Nachmittagsprogramm zu einer echten Kult-Sendung gemausert – Primetime-Shows inklusive. Doch immer wieder kommt Kritik an dem Format auf, in dem um rare Schätze und absonderliche Gegenstände gefeilscht wird. Wie viel ist echt, wie viel gestellt?

"Es gibt kein Drehbuch"

Schmuck-Händlerin Susanne Steiger.

Schmuck-Händlerin Susanne Steiger, die seit der zweiten Staffel 2014 mit an Bord ist, gewährt nun im Interview mit "Focus Online" einen Blick hinter die Kulissen und bezieht Stellung zu den immer wieder aufkommenden Fake-Vorwürfen.

"Es gibt kein Drehbuch und wir drehen mit echten Menschen", stellt Steiger klar. Sie räumt aber ein, dass eine Redaktion im Hintergrund arbeitet.

"Natürlich steckt hinter der Sendung eine Redaktion, die wichtige Informationen zu den Objekten für die Experten zusammenträgt. Die letztliche Bewertung und Begutachtung der Experten finden dann aber wirklich erst am Drehtag statt", so die 36-Jährige.

Die Händler wüssten im Vorfeld nicht, was komme: "Wir sehen den Gegenstand wirklich zum ersten Mal, wenn der Verkäufer den Händlerraum betritt und müssen uns direkt ein Urteil bilden. Das ist bei seltenen Exponaten oft kein einfaches Unterfangen", erklärt die Händlerin weiter. (rto)

"Bares für Rares" läuft wochentags um 15:05 Uhr im ZDF und die Wiederholung am Vormittag des Folgetags auf ZDF.neo. Weitere Wiederholungen aktueller und alter Sendungen gibt es zudem auf ZDF.neo, ServusTV und am Wochenende im ZDF.
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"Bares für Rares": Verkäufer durchleidet Wechselbad der Gefühle

Ein opulenter Tafelaufsatz sorgte für Aufregung in der Mittwochsausgabe von "Bares für Rares". Moderator Horst Lichter war sich bei diesem Stück nicht sicher, ob es sich um Kitsch oder Kunst handele. Experte Detlev Kümmel klärte jedoch auf und brachte damit nicht nur Horst, sondern auch den Verkäufer ganz schön ins Grübeln.

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