"Bares für Rares": Helle Aufregung um 5-Euro-Flohmarktfund

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Zum Schnäppchenpreis gekauft, für viel Bares verkauft: Am Mittwoch wurde bei "Bares für Rares" erneut der Beweis erbracht, dass ein Fund vom Trödelmarkt eine kleine Vermögensanlage sein kann. Was den Händlern an den Papierbildchen so gefiel, zeigt die Galerie ... © teleschau - der mediendienst GmbH

Licht aus, Spot an! Nicht nur Experte Sven Deutschmanek machte am Mittwoch bei "Bares für Rares" große Augen.
"Ihr habt Gemälde mitgebracht?", konnte Horst Lichter die Raritäten nicht ganz einordnen.
"Eine Märchenmappe mit sechs verschiedenen Tafeln", korrigierte Urban Gauch. Gemeinsam mit seinem Sohn Maurice war er den weiten Weg aus Gümmenen in der Schweiz gekommen.
Transparente Verwandlungsbilder versprach der Titel. Die waren von Theodor von Pichler gezeichnet und im Verlag Gustav Weise in Stuttgart erschienen. Vermutlich um 1880 herum, die Bilder waren also richtig alt.
"Wo hast du das her?", wollte Horst nun mehr über die Seltenheit wissen. "Das hab ich auf dem Flohmarkt gekauft", berichtete Urban von seiner Leidenschaft für Trödelmärkte.
"Sven, und jetzt erklärst du mir mal: Was sind da dran Verwandlungsbilder?", gab der Moderator das Wort an den Experten Sven Deutschmanek. "Es heißt ja: transparente Verwandlungsbilder", kündigte der den sensationellen Effekt der Bilder an.
Denn: Teile der Farblithographien waren nur mit einer Lichtquelle dahinter sichtbar! "Aaaah!!!", ging Horst ein Licht auf.
"Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie beeindruckend das für kleine Kinder ist", kam der Märchenonkel in Horst Lichter durch.
Noch beeindruckender war der Preis: Für fünf Euro hatte Urban die Märchenmappe erstanden. Zwischen 300 und 400 Euro hielt Experte Sven für realistisch.
Jetzt galt es nur noc,h die Händler zu überzeugen. Das war gar nicht so schwierig, denn Walter Lehnertz kannte sich sofort aus und zückte die Taschenlampe. "Aaaah, das is ja toll!", ging ein Raunen durch die Reihe.
"Esther, schau doch mal die Hexe an", riet Waldi seiner Kollegin Esther Ollick. Das schien auch Markus Wildhagen (l.) zu animieren: "300 Euro kriegen Sie von mir, weil ich steh auf Hexen."
Doch Esther überbot auf 350 Euro. "Vielleicht find ich noch weitere Hexen", freute sie sich auf die Entdeckung ihrer neu erstandenen Märchenbilder.
"Super Gefühl", waren Vater und Sohn zufrieden. "Wenn wir zu Hause ankommen, werden wir die nächste Städtereise planen."
Mit einem guten Gefühl gingen auch andere Verkäufer nach Hause: Eine silberne Historismus-Henkelvase von 1870 brachte 1.000 Euro ein.
Eine Putto-Uhr von 1890 aus Frankreich erzielte 330 Euro.
Zwei Frisörstühle aus den 1950er- und 60er-Jahren fanden für 400 Euro einen Abnehmer.
Und 3.500 Euro gab es für ein Saphir-Armband aus Weißgold und Diamanten im Art-Déco-Stil.
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