"Bares für Rares": Horst Lichter erstaunt über Wunsch von 13-Jähriger

Kommentare31

Damit hätte keiner gerechnet: Der Preiswunsch sowie die Expertenschätzung wurden im Händlerraum von "Bares für Rares" deutlich übertroffen, als ein altes Emailleschild der Sonnenmilch-Herstellers "delial" auf dem Tisch lag. Sehr zur Freude der Tochter des Verkäufers. Sie hatte mit dem Erlös Großes vor ...

Am Mittwoch ließ die ZDF-Sendung "Bares für Rares" nicht nur Trödel-, sondern auch Kinderherzen höher schlagen. Mit dem Erlös für ein Werbeschild aus den 70er-Jahren wollte sich die 13-jährige Tochter des Verkäufers einen Wunsch erfüllen, der Horst Lichters Knie zum Zittern brachte ...
Zu Anfang interessierte sich Horst dafür, wo das Schild überhaupt her war. "Das hing 40 Jahre an unserer Strandkorb-Werkstatt auf Norderney, und dann habe ich es vor der Abrissbirne gerettet", erzählte Jonny Raß, der Papa von Lea-Sophie.
Horst Lichter war ganz begeistert. "Tolles Schild. Und das ist nix, was du in deinem Kinderzimmer hängen haben willst?", fragte Trödel-Horst unschuldig: "Nein", erwiderte die Tochter überzeugend. Denn Lea-Sophie hatte ganz andere Pläne ...
Der Wunschpreis für das Werbeschild mit eingebautem Thermometer lag bei 160 Euro. Das sollte eine Zuzahlung werden für einen Tandemsprung, den Lea-Sophie auf ihrer Heimatinsel Norderney geplant hatte. Doch war das Schild noch so viel wert? Und wichtiger: Gab Horst Lichter seinen Segen?
Obwohl das Schild einige witterungsbedingte Rostschäden aufwies, attestierte Experte Sven Deutschmanek der kultigen Antiquität einen guten Zustand. Für das Werbeblech, das vermutlich von der Firma Boos & Hahn hergestellt wurde, sollte es seiner Meinung nach 180 bis 200 Euro geben.
Samt Händlerkarte ging es dann mit dem dekorativen Emaille-Schild in den Händlerraum. "Die Spannung steigt", wurde Papa Jonny nervös. "Aber nach der Expertise fühlen wir uns ganz gut aufgestellt." Na, dann stand dem Fallschirmsprung ja nichts mehr im Wege, oder?
Wer hätte das gedacht: Alle Händler interessierten sich für das Werbeschild aus den 1970er-Jahren. Julian Schmitz-Avila startete mit einem ersten Gebot von 100 Euro, war aber bei seiner Schmerzgrenze von 200 Euro raus.
Die Schmerzgrenze war bei Esther Ollick allerdings auch jenseits Expertenschätzung noch nicht erreicht. Mit Walter Lehnertz lieferte sie sich ein ausdauerndes Preisduell ...
Satte 300 Euro legte die Vintage-Expertin aus Köln am Ende auf den Tisch. Lea-Sophie ließ sich da natürlich nicht lange bitten ...
"300 Euro ist ein sehr guter Preis für das Schild", merkte Verlierer Waldi an. Immerhin hatten Vater und Tochter nun mehr Erlös, als der Tandemsprung aus 4.000 Metern über der schönen Nordseeinsel überhaupt kosten würde. "Viel Spaß beim Sprung", wünschten die Händler! Auch wenn Horst Lichter bei dem Gedanken daran wohl immer noch die Knie zittern ...