"Bares für Rares": Regenbogen wird verkauft

Es gab in der Geschichte der ZDF-Trödel-Show "Bares für Rares" schon viele Sensationen, aber diese einmalige Lampe war nun wirklich eine der verrücktesten Raritäten, die Horst Lichter jemals auf den Tisch bekam. Warum? Das verrät die Bildergalerie.

"Wow, was haste denn da für ein UFO stehen?", war Horst Lichter mächtig gespannt, was dieses undefinierbare Ding wohl sein sollte. "Bares für Rares" ist schließlich immer für eine Überraschung gut - und diese entpuppte sich als der totale Knaller.
In der Expertenhalle gingen die Lichter aus. "Jetzt pass mal auf", freute sich Sven wie ein Kind auf seine Präsentation. "Jetzt bin ich gespannt ...", konnte Horst es kaum noch erwarten.
Und dann wurde wie von Zauberhand ein Regenbogen an die Studiowand projiziert! - "Ich werd' verrückt!", war der Moderator nun völlig perplex.
"Das heißt, die haben mich ein Leben lang betrogen? Es gibt gar keinen echten Regenbogen, sondern die wurden gemacht mit dem Gerät hier?", stellte Horst Lichter enttäuscht fest.
Doch dann war er wieder der alte: "Das war natürlich Blödsinn. Ich find's wunderschön! Das sieht toll aus! Irres Teil!" Jetzt wollte er natürlich mehr über die Herkunft erfahren.
Verkäufer Dirk Watermann aus Dortmund ließ sich nicht lange bitten: "Ich komme aus der Einrichtungsbranche." Dadurch kam er zu dieser Regenbogenlampe. "Jetzt steht es schon eine geraume Zeit etwas ungeliebt in der Ecke." Dafür war das Designerstück von Andrea Bellosi natürlich viel zu schade.
Von 1978, aus weißem Marmor, mit Hallogenleuchte inklusive Prisma, hergestellt von der Firma Alchimia und auf 4.000 Stück limitiert, war diese Lampe ausgefallen und selten zugleich. "Die war damals recht teuer", erklärte Sven. Heute wäre sie nach seiner Einschätzung 800 bis 1.000 Euro wert.
Die Händler rätselten über den Zweck des Objekts. "Nudelmaschine?", dachte Elke Velten-Tönnies. "Nein, das ist eine Lampe", war Markus Wildhagen (links) schon näher dran. Doch die wahre Magie des Regenbogens blieb noch verborgen.
Auch Ludwig Hofmaier (links) und Fabian Kahl (rechts) tappten völlig im Dunkeln. Lucki erkannte immerhin: "Das ist ganz speziell!"
Als Dirk dann den Regenbogen-Effekt vorführte, war das Interesse geweckt. Fabian zahlte am Ende 650 Euro. "Hättest du heute Morgen gedacht, dass du einen Regenbogen kaufst?", konnte Wolfgang Pauritsch (links) den kuriosen Kauf seines Kollegen kaum fassen.
Vielleicht weniger kurios, aber trotzdem besonders waren auch die übrigen Objekte, die in der Show zu Geld gemacht wurden. Der "Atelierbesuch" von Ferdinand Max Bredt aus dem Jahr 1918 sahnte 700 Euro ab.
Ein Armreif aus Gold mit Diamantrosen aus den 1860er-Jahren holte 1.450 Euro.