"Bares für Rares": Das sind die Rekord-Verkäufe

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Da fehlten sogar Moderator Horst Lichter die Worte: In der ZDF-Trödel-Show "Bares für Rares" hat so manche Rarität bis zu fünfstellige Summen erzielt. Auch die Zuschauer sind immer wieder überrascht, wie wertvoll mancher Krempel sein kann. Die bisher teuersten Objekte zeigt die Galerie . © teleschau - der mediendienst GmbH

Der Jollenkreuzer der Bickert-Werft von 1965 passt zwar nicht ins Studio, kommt aber zum richtigen Zeitpunkt: Händler Julian Schmitz-Avila macht gerade einen Bootsführerschein. Er will das gut gepflegte Segelboot aus Mahagoni-Sperrholz und Nadelholz unbedingt haben. Sein Angebot in Höhe von 5.500 Euro übertrifft die Erwartungen der Verkäufer deutlich.
Der bekannte Landschaftsmaler Johann Jungblut malte dieses Gemälde um 1900. Für stolze 6.000 Euro wechselt es bei "Bares für Rares" den Besitzer.
Ein echter Dachboden-Fund: Dieser "Purzelbär" von Steiff ist ein wenig "abgeliebt", erweist sich jedoch als "ein echtes Schätzchen". Händlerin Sandra Schäfer hat jedenfalls noch nie einen dieser Bären in so einem "perfekten Original-Zustand" gesehen und bietet ohne große Verhandlungen 6.000 Euro. Da geht Käufer und Verkäufer das Herz auf.
Noch ein Schiff – und was für eins! Das Modell des Kreuzers Prinz Heinrich wiegt 150 Kilo und wird auf 17.000 Euro geschätzt. Verkauft wird das sperrige Unikat jedoch für 6.500 Euro.
Sehr kurios ist auch eine zum Herz gebogene Bahnschiene, die die Ehrlich Brothers zum Promi-Special von "Bares für Rares" mitbringen. Auf 26 Euro schätzt der Experte das Kunstwerk der Magier – aber nur aufgrund ihrer Popularität. Den Zuschlag erhält letztlich Händler Fabian Kahl für satte 8.000 Euro.
Dass Bilder bei "Bares für Rares" gefragt sind, beweist auch das Gemälde von Lucien Adrion. 8.000 Euro lassen die Händler für die in Öl gemalte Uferpromenade von Cannes springen.
Beim Gemälde einer jungen Frau mit Muff von Charles Coypel ist sich Experte Albert Maier anfangs nicht sicher, ob es sich um etwas Tolles handelt. Den Händlern ist das Bild jedoch 9.000 Euro wert.
Silber wird den Händlern immer gerne angepriesen, doch dieses fünfteilige Kannen-Service erzielt eine Rekordsumme. Das englische Art-déco-Gedeck mit Elfenbein- und Ebenholzgriffen bringt sensationelle 10.000 Euro ein – ein Vielfaches des Schätzwertes.
Im Juni 2017 hat Tennislegende Boris Becker für 10.000 Euro jenen Schläger verkauft, mit dem er 1999 sein letztes Wimbledon-Match bestritt. Pikant: Der Händler Julian Schmitz-Avila, der das historische Stück erwarb, bekam anfangs einen anderen, baugleichen Schläger geliefert. Eine "versehentliche Verwechslung", wie Beckers Anwalt beteuerte.
Ein Karussell kauft man auch nicht alle Tage, doch bei "Bares für Rares" werden mitunter auch Kindheitsträume wahr. 14.000 Euro bringt das Fahrgeschäft dem Verkäufer – und jede Menge Spaß den Händlern.
Eine äußerst seltene 10-Dukaten-Münze von König Ferdinand III. aus dem Jahre 1648 versetzt Experten und Händler in Goldfieber. Um das Risiko (und den späteren Erlös in einem Auktionshaus) zu teilen, legen Daniel Meyer und Fabian Kahl gemeinsam 25.000 Euro auf den Tisch.
Dieses gut erhaltene Borgward Isabella Cabrio ist etwas ganz Besonderes. Die Trennung fällt dem Verkäufer schwer. Die Wunschsumme von 50.000 erhält er zwar nicht ganz, dafür trocknen 35.000 Euro die Abschiedstränen schnell. Absoluter Rekord bislang bei "Bares für Rares".
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