"Bares für Rares": Silber-Expertise schockt Verkäufer

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Was so schön blitzt und blinkt, muss mächtig wertvoll sein: Am Mittwoch wird Horst Lichter persönlich Zeuge einer wahren Preis-Sensation. Denn ein kaiserliches Silber-Service findet den Weg zu "Bares für Rares" und hebt das Trödel-Niveau in ungeahnte Sphären. Alles über das einmalige Gedeck zeigt die Galerie ... © teleschau - der mediendienst GmbH

"Das hat 'ne wunderbare Form und blinkt wie doll", stellt Horst Lichter fest, derals "Bares für Rares"-Moderator viel Silber glänzen sieht. Doch alles kein Vergleich zu diesem Service, denn das ist von solch unfassbarem Wert, dass es den Besitzer in Schockzustand versetzt ...
"Ohhhh, das blinkt schon bis ganz nach hinten", eröffnet Lichter das Gespräch mit Verkäufer Axel, der sein fünfteiliges Mitbringsel präsentiert. "Das sieht sehr, sehr schön aus."
"Wir haben hier eine Mokkakanne, eine Teekanne, eine Zuckerdose und einen Sahnegießer mit dem zugehörigen Tablett", erklärt Heide Rezepa-Zabel die Einzelteile des Services. Im Design sind Elemente von Neoklassizismus und Art Déco vereint.
Aus 950er-Silber, mit Pinienzapfen auf dem Deckel und Henkeln aus Nussbaum sind die Stücke mit "Friedländer" markiert - ein ehemaliger Hofjuwelier des Kaisers.
"Hier kommen wirklich zwei Hofjuweliere zusammen, und das ist schon was ganz Besonderes", schließt Heide ihren Vortrag ab. 6.000 bis 7.000 Euro ist das Silber wert. "Nein!" Horst ist fassungslos. "Ich freu mich grad, als wenn's meins wär!"
"Meine Äugelchen werden feucht", lässt der Moderator seiner Freude freien Lauf. "Ich danke Ihnen für die Überraschung", verabschiedet sich Axel noch im Schockzustand von Expertin Heide in Richtung Händlerraum.
"Ein wunderschönes Silber haben Sie uns da mitgebracht!" Die Händleraugen blitzen beim Anblick des blankpolierten Services. Entsprechend hoch ist das Startgebot von Walter Lehnertz (links) mit 1.500 Euro.
Bei 2.750 Euro schaltet sich Horst in die Verhandlungen ein. Überraschung bei den Händlern. "Horst, normal sind wir gewöhnt, dass du bei 300, 400 Euro kommst. Wir sind bei 2.750", merkt Waldi an. Horsts Eingreifen lässt auf einen besonderen Mehrwert der Ware schließen, das macht die Händler neugierig.
Der Hinweis auf den Namen Wolfers lässt die Händler hellhörig werden. Und schon kommen neue Gebote im 3.000er-Bereich.
Für 3.700 Euro krallt sich Julian Schmitz-Avila das feine Silber und machte Axel damit überglücklich. Und auch andere Verkäufer gehen mit einem Lächeln und ein paar Scheinen mehr in der Tasche nach Hause ...
... denn ein Umdrehungszähler von 1900 bringt 100 Euro ein.
Für eine Uhr von Patek Philippe von etwa 1910 werden 700 Euro bezahlt.
Für einen Feuerwehrwagen von Brio aus den 50er-Jahren gibt es 100 Euro.
Und eine Frauenbüste aus Biskuitporzellan erzielt mit 700 Euro mehr als den doppelten Schätzpreis.
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