Eine Frohnatur ist Horst Lichter immer. Doch so euphorisch wie in der Donnerstagsfolge von "Bares für Rares" hat man selbst ihn selten gesehen. "Knaller", "Granate", "Wahnsinnsteil", "der Hammer!" - der Moderator überschlug sich vor Begeisterung für das Mitbringsel von Gaby und Schorsch Müller aus Quirnbach.

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"Die Expertise ist für mich ganz wichtig, weil ich recherchiert habe und wenig über dieses Fahrrad entdecken konnte", erklärte der Gatte, der das schräge Zweirad von seiner Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.

Ein Einzelstück, soweit er wusste. Was das Bike so besonders machte, war nicht nur die Kabine drumherum, die an den C1-Roller von BMW oder den Kabinenroller von Messerschmitt erinnerte.

Dass das Gefährt ganz in Weiß gehalten war, hatte nämlich einen guten Grund. Die Farbe war die Vorliebe und das Markenzeichen des Kult-Designers Luigi Colani. Der Visionär war am 16. September verstorben. Offenbar wurde die Sendung davor aufgezeichnet, denn sein Tod kam bei "Bares für Rares" nicht zur Sprache.

Colani hatte das Bike mit der GFK-Schale 1978 kreiert. Für das Gefährt erhofften sich die Müllers stolze 4.500 Euro. Experte Sven Deutschmanek hielt gar 5.000 für denkbar. Doch teilten die Händler die Leidenschaft? Das erfahren Sie in der Bildergalerie.

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"Bares für Rares": Colani-Rad lässt Horst Lichter ausflippen

Ein Bike von Designer-Legende Luigi Colani bringt Horst Lichter völlig aus der Fassung. Aber teilen die Händler seine Euphorie?

(tsch)