Horst Lichter sprachlos bei "Bares für Rares": Dieser Krug war "ein Träumchen"

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Bei diesem Krug fällt das Feierabend-Bierchen etwas größer aus: Das riesige Ding aus Steingut haute Horst Lichter bei "Bares für Rares" fast um. Das lag jedoch nicht nur an der überdimensionalen Größe, sondern auch am Schätzpreis. Mehr dazu zeigt die Bildergalerie.

... das überdimensionale Erbstück war tatsächlich der Preis eines Gesangswettbewerbs, den Verkäufer Andreas Pfeil (r.) nun aus Karlsruhe mitgebracht hatte. Experte Detlev Kümmel entdeckte die Gravur auf dem Deckel: "Dritter Preis im Kunstgesang an Ferdinand in Trier, Pfingsten 1896."
"Wow! Wenn das der dritte Preis war, wie groß war der Krug für den ersten Preis?", war Horst Lichter beeindruckt. Aber es kam noch viel besser ...
Der kunstvolle Steingut-Krug stammte aus dem Hause Villeroy & Boch. Lichter witterte schon die Preissensation: "Somit haben wir hier wirklich etwas ganz Tolles: Er ist richtig alt, es wird ein Einzelstück sein."
Sogar der Deckel war versilbert und mit einer Figur, einem sogenannten Putto, gekrönt. "Das ist höchst dekorativ, aber es muss auch irgendwo passen", schätzte Horst Lichter die Kaufsituation ein.
Auch sonst war der Steinkrug in einmalig gutem Zustand. Oder mit den Worten des Moderators: "Also ein Träumchen."
Das fand auch Experte Kümmel. "Für eine solche Qualität und für so eine Optik" setzte er mindestens 800 bis 1.000 Euro an.
Der Prachtkrug machte auch auf die Händler mächtig Eindruck: "Oiiii, da kommt was Großes."
Krugsammler Ludwig Hofmaier (r.) war interessiert: "Annehmbarer Krug, seltenes Stück, die Größe, ich biete Ihnen 400 Euro." Fabian Kahl (l.) legte gleich noch hundert obendrauf.
Bei 600 Euro war für Lucki jedoch die Obergrenze erreicht. Zum Glück hing Herr Pfeil nicht sonderlich am Krug und nahm das Gebot an, auch wenn die Expertise höher lag.
Auch die anderen Verkäufer konnten sich ganz gut von ihren Raritäten trennen: Zwei weiße Porzellan-Tiere vom Hersteller Lichte aus den 50er-Jahren fanden für 470 Euro ein neues Zuhause.
Eine silberne Schmuck-Parure, etwa aus dem Jahr 1870, ging für 250 Euro in Händlerhände.
Und ein NSU-Schild aus den 50er-Jahren wurde für 180 Euro verkauft.