In der Geschichte der Malerei haben mittellose Künstler schon oft versucht, in selbstgemalten Naturalien zu bezahlen. In dem Fall, der am Freitag bei "Bares für Rares" verhandelt wurde, verhielt sich die Sache jedoch überraschend anders: Der Stammgast des Restaurantleiters aus Köln war kein Unbekannter. Kunstkenner Colmar Schulte-Goltz war völlig aus dem Häuschen, als er erkannte, was er in Händen halten durfte ...

Mehr Infos zu "Bares für Rares" finden Sie hier

Als Dankeschön für den erstklassigen Service im Restaurant eines Kölner 5-Sterne-Hotels schenkte der Stammgast dem heute 72-jährigen Restaurantleiter Roman Witt ein selbstgemaltes Bild.

Dieser freute sich zwar über die nette Geste, doch wie groß diese Geste wirklich war, kam erst bei "Bares für Rares" ans Licht. Colmar Schulte-Goltz identifizierte den generösen Gast als einen der größten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts. "Der ist weltweit bekannt", erklärte der Experte.

Kurios: Trotzdem hätte sich der Gastronom mit lediglich 100 Euro zufrieden gegeben. Die Expertise von Colmar Schulte-Goltz lag hingegen in vergleichsweise schwindelerregenden Höhen. Problem war nur: Im Händlerraum bekam der Verkäufer es mit einigen Banausen zu tun. Ob doch noch ein Kunstkenner im Raum war, verrät die Bildergalerie ...

Bildergalerie starten

Von wegen "Müll": Dieses Gemälde war ein kleines Vermögen wert

"Was soll das sein?": Von diesem Bild waren einige der "Bares für Rares"-Händler glatt überfordert. Dennoch erzielte das abstrakte Gemälde ein Vielfaches des Wunschpreises.

(tsch)