Sensation im Taschenformat: Dieses Objekt entpuppte sich als wahrer Schatz

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Ungewöhnliche Qbjekte landen jeden Tag bei "Bares für Rares" auf dem Tisch. Doch so etwas wie diese Antiquität im Taschenformat war Moderator Horst Lichter tatsächlich noch nie untergekommen.

Gespannt erwartete Horst Lichter den Moment, in dem Bernd Volker seine mitgebrachte Rarität aus dem Säckchen ließ. Was dann zum Vorschein kam, hatte der Moderator in all den Jahren bei "Bares für Rares" noch nicht gesehen ...
Lichter war ratlos: "Ein Kompass oder so was Ähnliches?" Der Bademeister aus Braunschweig korrigierte: "Das ist eine horizontale Sonnentaschenuhr." Vor 17 Jahren habe er das ungewöhnliche Ding geschenkt bekommen.
Zum Glück war der Experte Colmar Schulte-Goltz zur Stelle. "Erklär mir doch mal dieses jecke Dingen hier ganz in Ruhe", sagte Lichter und hoffte auf Erleuchtung. Und ganz falsch hatte er nicht gelegen: Der handliche Zeitmesser im Taschenformat hatte tatsächlich auch einen Kompass integriert.
Die Sonnenuhr bestand aus Silber und war mit "Butterfield Paris" signiert. "Diese Uhr datiere ich auf 1740/1750", erklärte Schulte-Goltz und sorgte für die erste Sensation des Tages.
"Weil sie so alt ist, weil sie noch den Schriftzug von Butterfield hat, ist sie für Sammler sehr interessant", bereitete der Experte die zweite Sensation vor: "Hier bin ich bei 1.500 bis 1.700 Euro."
Jetzt flippte Horst Lichter richtig aus: "Alter Schwede! Was geht denn hier ab? Wenn ich das Ding auf dem Trödelmarkt sehen würde, würd' ich sagen: 'nen Zehner!"
Gut für den Verkäufer, dass sich die Händler besser mit Antiquitäten auskannten. "Ich würd jetzt mal mit 100 Euro starten, einfach weil ich es so schön skurril finde", sagte David Suppes (r.) und machte das erste Gebot. Fabian Kahl (M.) hatte ebenfalls Blut geleckt.
Satte 1.050 Euro legte Kahl für den antiken Sonnenuhr-Kompass auf den Tisch. Herr Volker freute sich riesig über den guten Deal: "Ich hab 1050-prozentigen Gewinn gemacht!"
Ganze 2.400 Euro erzielte eine Kette mit passendem Armband in Gold aus den 1970er-Jahren.
Überraschende 180 Euro gab es für einen LKW und einen Bagger aus Blech aus dem Jahr 1990.
Ein kunstvoll bemalter Schenkkrug von Villeroy & Boch aus dem Jahr 1901 brachte 250 Euro.
Für 100 Euro wurde ein Kronprinz-Petroleumofen aus den 1920er-Jahren verkauft.
Und ein Goldring mit Diamanten und passender Brosche aus den 1960er-Jahren war mit 560 Euro mehr als gut bezahlt.