Am Donnerstag verschaffte sich ein Kandidat mit Reibeisen-Stimme Respekt und Gehör bei "Bares für Rares". Der Bottroper Antiquitätenbesitzer mit einem Organ wie John Wayne ging im Händlerraum entschlossen zu Werke.

"Boah, hast du ne Stimme, Alter! Geil!", staunte Horst Lichter, als sich ein Verkäufer am Donnerstag bei "Bares für Rares" vorstellte. Eine Stimme wie gemacht für die große Leinwand! Doch von einem Schauspieler namens Walter Franzkowiak hatte man noch nie gehört. Drehte er vielleicht unter einem Künstlernamen? Oder war er der Synchronsprecher eines Hollywoodstars? "John Wayne", vermutete Walter Lehnertz im Scherz. Vor lauter Konzentration auf das, was sie hörten, verkannten die Händler fast, dass es auch etwas zu sehen gab. Und das war mindestens ebenso spektakulär!

Horst Lichter war der erste, der das Mitbringsel des 59-Jährigen aus Bottrop zu schätzen wusste. Am liebsten hätte er den Wipproller gleich selbst behalten. Einer der vielen Kindheitswünsche des Moderators stand zum Greifen nah. Doch als Profi musste er natürlich den Händlern das Feld überlassen. Die Besonderheit, die auch den Experten Sven Deutschmanek faszinierte, war der Antrieb. Den hätte nämlich selbst Greta Thunberg für gut befunden. Im Gegensatz zu den heute angesagten E-Rollern wurde der Wipproller nämlich durch die eigene Beinkraft auf der Wippe bewegt.

Im Händlerraum kam es dann wie im Western zum Show-down zwischen Esther Ollick und der Stimme von John Wayne. Dem gefiel nämlich gar nicht, was die Händlerin mit seinem Pferdeersatz vorhatte - wie die Bildergalerie zeigt.

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"Boah, hast du ne Stimme, Alter!" Horst Lichter staunt bei "Bares für Rares"

Die Stimme eines Verkäufers war das große Thema der Donnerstagsfolge von "Bares für Rares". War er etwa der Synchronsprecher eines Filmstars? Dabei übersahen die Händler fast das spannende Mitbringsel ...

(tsch)