"Bauer sucht Frau International": Kampf um Hühnerzüchterin Vivien wird rustikal

Von
Ute Nardenbach

Hühnerzüchterin Vivien lässt sich nichts gefallen - und das gefällt allen drei Herren offensichtlich bestens: Im "Hahnenkampf" um die Landwirtin greifen die Gockel zu harten Methoden.

Drei Gockel und eine Hühnerzüchterin - kann das gutgehen? In Australien bei Geflügelfarmerin Vivien lassen die ersten Herren Federn. Vor allem Sebastian (li.) bekommt nicht nur Widerworte, sondern wird kurzerhand auch im Stall eingesperrt. Zudem gibt es in Woche zwei von "Bauer sucht Frau International" die nächsten Entscheidungen ...
Alles nur Spaß? "Man muss die Frau schon richtig erziehen gleich. Die hauen sonst so früh ab, wenn man zu lieb ist!", stellt Sebastian (r.) augenzwinkernd fest, als die Farmerin gerade in der Küche ist. Wie bitte?
Das Mitleid hält sich entsprechend in Grenzen, als Sebastian wenig später in den Hühnerstall gesperrt wird - doch der Übeltäter ist hier gar nicht "Viv", sondern Rüdiger (Bild): "Ich sperr dich ein und lass dich verhungern, dass ich 'nen Konkurrent weniger hab." Kommentar Sebastian: "Ich fand das nicht so lustig. Der wollte sich bisschen aufspielen!"
Jörn und die Geflügelfarmerin kommen sich derweil etwas näher: "Ich bin schon mehrmals verletzt worden. Mich nur aufs Herz zu verlassen, das ist nicht so der Hit!", gesteht sie ihm. Ihr Fazit nach dem Gespräch: "Ich bin nicht davon überzeugt, dass der Jörn bereit ist, nach Australien zu ziehen!"
So weit ist Gerhard aus Südafrika noch nicht: Der 61-jährige Viehzüchter, Mathematiker und Musiker muss diese Woche erst nach Deutschland reisen, um seine fünf Favoritinnen kennenzulernen. Der attraktive Farmer ist seit 30 Jahren Single. Sollte es nun passen, ist eine Heirat für ihn nicht ausgeschlossen.
Polizistin Bettina kommt dafür allerdings nicht infrage. Als die ihm ein indianisches Geburtslied vorträgt, ist Gerhard wenig erfreut: "Ich hab mich gefragt, ob sie vielleicht zu geschwätzig ist", verrät der Farmer. "Sie ist offenbar Esoterikerin. Ich habe da meine Probleme als Naturwissenschaftler!"
Da sprühen im Gespräch mit Waldhornistin Birgit (52, 2.v.li.) und der zurückhaltenden Tierpsychologin Regina (52, r.) schon wesentlich mehr Funken. Die beiden reisen nun auch zu Gerhard nach Südafrika auf seine Farm.
Auch Halb-Inder Ashok darf sich diese Woche seine Hofdamen aussuchen. Zum großen Schreck von Inka Bause machen allerdings gleich zwei von drei nach dem ersten Gespräch mit dem 42-Jährigen einen Rückzieher: "Das hatten wir auch noch nicht!"
"Ich war nicht so geflasht!", gesteht Melanie (li.) nach ihrem Gespräch mit Ashok. "Mein Bauchgefühl ist auch nicht so gut. Da kam nicht so viel rüber", ergänzte Candy (r.). Jetzt darf die Dritte im Bunde, Sarah, nicht auch noch absagen: "Aber du würdest schon trotzdem noch?", will Bause von ihr wissen. "Mir schwimmen hier ja alle Felle weg!"
Die Blondine Sarah (26) mit den wenig "Dschungel-tauglichen" Schlangen-Optik-Overknee-Stiefeln (Zitat Melanie) gibt Entwarnung: "Es hat bei mir 'Klick' gemacht!" Das sieht Ashok ähnlich, der den anderen eine Abfuhr erteilt. "Jetzt sei nicht erstaunt, dass die Mädels neben mir im Prinzip einen erleichterten Eindruck machen", kommentiert Inka.
Sarah (r.) wird in Indien allerdings nicht allein mit Ashok auf der Hofwoche sein. Myria (41), die mit ihrem Sohn bereits in Goa lebt, schickt über Inka Bause (li.) eine Video-Botschaft. "Das ist eine schöne Überraschung!", findet Ashok und lädt sie ebenfalls ein.
Obstbauer Christoph aus Italien hat weniger Glück. Zwei Damen hat sich der 30-Jährige ausgesucht, nur eine kam: Nordrhein-Westfälin Kara (23). Die Hamburgerin Marinke (32) schickte derweil nur ein Video vom Krankenbett - so richtig glaubwürdig kam das aber nicht rüber.
Nun hat Logopädin Kara ihren Bauern jedenfalls für sich allein. "Brav bleiben!", ruft seine Mutter Christoph noch hinterher. Das ist allerdings unnötig: Von Amore ist weit und breit keine Spur. Die beiden sind einfach zu schüchtern.
Anderes Ende der Welt - gleiches Problem: Auch Daniel in Neuseeland kommt seinen Hofdamen Maria (18) und Katja (23) nicht näher. Wie auch? Der 22-jährige Imker quartiert beide zunächst in einem kleinen Camper ein. Sein Motto: "Wenn eine sagt: 'Nä, du, was is'n das für'n Loch!?' Dann kann sie eh wieder nach Hause!"
Es beschwert sich zwar keine, aber so richtig Stimmung kommt auch nicht auf. "Es ist schwer, sich aufzuwärmen mit den Mädels, wenn beide da sind!", stellt Daniel fest. Wenn eine gehen muss, dann wahrscheinlich Katja (r.), denn: "An Maria hab ich in der Zwischenzeit mehr gedacht", verrät der Bienenzüchter.
Eine klare Tendenz zeichnet sich auch beim 71-jährigen Sigi in Namibia ab: Der freut sich so richtig über das Gastgeschenk von Niederösterreicherin Edith (59, r.): eine Badehose. "Edith ist der spontane, herzliche Typ", lobt er. "Wenn man nach 'nem Partner sucht, dann ist das das, was man haben möchte."
Nordrhein-Westfälin Freia (63) war dementsprechend eifersüchtig: "Wenn jemand das Bedürfnis hat, sich so in den Vordergrund zu drängen, dann halte ich mich selbstverständlich zurück!", ätzt sie gegen ihre Konkurrentin, als Edith eine Ziege streichelt. Ob das die richtige Taktik ist?