"Bauer sucht Frau International": So lief der Auftakt zur neuen Staffel

Inka Bause bringt wieder einsame Bauern rund um den Globus zusammen. In der Auftaktfolge zu "Bauer sucht Frau International" war es jedoch die einzige Frau unter den Farmern, die für Furore sorgte. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Das Erfolgsformat "Bauer sucht Frau International" ist bei RTL in die zweite Staffel gestartet. In Australien sucht die 39-jährige Vivien nach der großen Liebe. Drei Hunde und 450 Vögel beherbergt die Geflügelzüchterin auf ihrer Farm. Für einen Mann wäre aber auch noch Platz - bloß "oberflächlich" darf er nicht sein. "Hemmungslos" war jedoch kein Ausschlusskriterium, wie Galerie zeigt.
Ankunft auf dem Flughafen in Down Under: Vivien hat Jörn, Sebastian und Rüdiger zu sich eingeladen. "Das ist das erste Blind Date meines Lebens - und dann sind da gleich drei Männer dabei", so die 39-Jährige lachend. Praktisch: Sebastian trug ein T-Shirt, auf dem ein Sebastian-Doppelgänger abgebildet war.
"Ich brauche dringend eine Dusche", machte Rüdiger klar. Wie selbstverständlich setzte er sich danach oben ohne an Viviens Küchentisch - kritisch beäugt von Konkurrent Sebastian: "Ich weiß nicht, ob das fürs erste Treffen unbedingt so vorteilhaft ist, wenn man jetzt nicht gerade wie ein Supermodel ausschaut", lästerte er.
Auch Vivien staunte nicht schlecht über den Spontan-Strip von Rüdiger: "Aber eigentlich finde ich das gut, wenn jemand so gemütlich mit sich ist", sagte sie. Nach einem Farm-Rundgang entdeckten die Männer ein Cabrio in der Garage - völlig verstaubt. Sebastian: "Ich hoffe, dein Mann kriegt etwas mehr Liebe als dein Auto?"
Erst 22 Jahre jung ist Bienenzüchter Daniel, der mit seinen Eltern und 600 Bienenvölkern in Neuseeland lebt. Er wünscht sich eine "selbstständige, sportliche und witzige Frau" als Partnerin, so der jüngste Bauer dieser Staffel. Am liebsten dunkelhaarig, obwohl: "Blonde sehen auch manchmal gut aus."
Gleich fünf Frauen wollten Daniel kennenlernen - eine davon war sogar blond: Intensiv-Krankenschwester Kara. Nicht nur von ihrem Beruf zeigte sich Daniel beeindruckt. Kara kommt auch aus dem Rheinland, wie Daniels Eltern. Da störten die blonden Haare auf einmal gar nicht mehr so: "Du siehst auch sehr schön aus", säuselte der Bauer.
Auch "sehr attraktiv" fand Daniel Kandidatin Romy - wobei: Eine Sache störte ihn dann doch. Die Haarfarbe war es nicht, dafür war dem Bauern anderswo zu viel Farbe aufgetragen: "Ich stehe ja nicht so auf voll geschminkt", nörgelte der 22-Jährige an Romys Make-up herum. Sie tat so, als habe sie es nicht gehört und stellte "eine Menge Spaß" in Aussicht.
Zu sich nach Neuseeland lud Daniel schließlich neben Blondine Kara die brünette Mandy ein. Die zeigte sich begeistert über Daniels "treue Hundeaugen". Der Bauer war unsicher, ob er das als Kompliment nehmen sollte. Er war seinerseits aber sehr angetan von einem selbst gestochenen Tattoo auf Mandys Finger: einer Biene.
Bauer Sigi (71) lebt mit Haushälterin Shirley auf seiner Farm in Namibia. Nachdem seine Ehefrau bei einer brutalen Attacke 2004 ermordet wurde, sucht der sympathische Farmer nun nach einer neuen Lebenspartnerin. Sigi zählt sich noch lange nicht zum alten Eisen: "Ich will 100 Jahre alt werden!", so der Bauer.
Diese Frau ist nicht zu übersehen: Kandidatin Freia kam mit zwei Koffern am Flughafen an, beide in auffälligem Zebra-Design. Mit ihrem großen Hut, schweren Stiefeln, afrikanischem Schmuck und dem Tarnfarben-Outfit setzte die 58-Jährige ein deutliches Signal: "Ich bin ein großer Namibia-Fan", so Freia.
Noch keine Namibia-Erfahrung hat Konkurrentin Edith aus Österreich. Sie reiste mit weitaus weniger Gepäck an als Freia, hatte aber das Wichtigste nicht vergessen: eine Flasche Wein. Statt selbst zum Flughafen zu kommen, hatte Bauer Sigi einen Fahrer geschickt. "Der Sigi bereitet bestimmt zu Hause alles vor", hoffte Edith.
Sigi schenkte seinen beiden Damen erst mal Sekt ein: "Es gibt nur eine Regel: Fühlt euch wohl!", bat er. Sein erster Eindruck von Freia: "Ich hoffe nicht, dass das Wort 'grob' falsch ist, aber immer noch sehr sympathisch." Edith spreche ihn "mehr auf einer persönlichen Art an: sehr attraktiv!", schwärmte der 71-Jährige.
Er sei "eher so der schüchterne Macho", sagt Obstbauer Christoph aus Italien über sich selbst. Er sucht "eine Dame, die nicht die Schönste der Welt sein muss, aber ehrlich und mit Herz", so der 30-Jährige. Seine Mutter half bei der Liebespost, indem sie klare Ansagen machte: "Die ist brauchbar!" Vier Frauen wurden genehmigt.
Hin und weg von "seinem italienischen Charme" war Bäckereifachverkäuferin Susanne. Doch die Begeisterung blieb einseitig: "Auf dem Foto hat sie ein bisschen anders ausgeschaut", sagte Christoph. Die Frage, ob sie schon einmal in der Landwirtschaft gearbeitet habe, beantwortete Susanne freudig mit: "Ja, ich habe ein Pferd."
Äußerst angetan war der Bauer von Kandidatin Marinke. Daran konnte selbst die Tatsache nichts ändern, dass die Hamburgerin vegan lebt. "Du hast auch eine sehr schöne Figur", sagte Christoph. Eine von Marinkes Konkurrentinnen hatte sich zuvor weniger schmeichelhaft geäußert: "Sie ist ziemlich mager. Ich denke, der Christoph steht eher auf Kurven." Wie es bei den Hofwochen weitergeht, zeigt sich nächsten Sonntag.
Inka Bause moderiert die zweite Staffel von "Bauer sucht Frau International". Insgesamt suchen dieses Mal sieben Bauern und Bäuerin Vivien nach der große Liebe. Die aktuelle Staffel wurde noch vor der Corona-Pandemie abgedreht. RTL zeigt die neuen Folgen jeweils sonntags um 20:15 Uhr.