"Ich bin sicher, dass ich dich will!": Frauentausch und Liebeschaos bei "Bauer sucht Frau"

Du bist es ... vielleicht! Was im Herzen von Bauer Michael vorgeht, blieb Zuschauern bislang ein Rätsel: Erst wählte er Conny, dann dachte er nur noch an Carina. Aber will die Blondine überhaupt noch zurück auf den Hof des selbsternannten Herzensbrechers?

Showdown bei Bauer Michael: Seiner amtierenden Hofdame Conny gestand er: "Das Gefühl hat sich verstärkt, dass ich an Carina denke." Er könne Conny "nur für die schöne Zeit danken", komplimentierte er die 27-Jährige vom Hof. Sein knapper Kommentar: "Ich werde Herzensbrecher genannt, bin ich eigentlich nicht."
Conny konnte ihre Enttäuschung nicht verbergen: "Das tut einfach weh", sagte sie, nachdem Michael ihr einen Korb gegeben hatte. Die 27-Jährige sei "schon verliebt" gewesen. Für den Bauern konnte ihre Abreise jedoch gar nicht fix genug gehen: "Ich habe keine Träne vergossen, das spricht auch sehr für sich", stellte er unbeeindruckt fest.
Michael hatte nur noch eine Mission: Carina zurück auf den Hof lotsen. Beim Videoanruf umgarnte er die Blondine: "Ich denke nur noch an Dich!" Die freute sich zwar, blieb jedoch skeptisch: "Ist das in 14 Tagen vielleicht wieder anders?" Der Bauer legte nach: "Ich bin da ganz sicher, dass ich dich möchte."
Carina hat guten Grund für die Zurückhaltung: Michael hatte sich zunächst gegen die Österreicherin und für die brünette Conny entschieden. Nun also die Kehrtwende. Carina begründete ihre Rückkehr damit, dass sie sich noch einmal anhören wolle, was Michael ihr zu sagen habe, aber: "Ich kann jetzt nicht am ersten Tag alle Bedenken über Bord werfen."
Bedenken? Die gab es für Bauer Jürgen nicht. Er war sicher, dass er sich mit Kerstin für die richtige Hofdame entschieden hatte. Die 54-Jährige zeigte nach dem (un)freiwilligen Auszug von Konkurrentin Maggie, dass sie auch ganz lieb sein kann. Beim gemeinsamen Treckerfahren blühte sie auf: "Wir kommen uns immer näher, aber noch nicht nah genug."
Das änderte sich beim gemeinsamen Kochen. Kerstin versuchte sich an Jürgens Leibgericht: Kesselbrühe. Die hatte Jürgens verstorbene Frau ihm immer gemacht. Kerstin wurde persönlich: "Wir haben ja beide das gleiche Schicksal. Mein Verlobter ist auch verstorben vor einem Jahr", sagte sie. Jürgen war gerührt: "Das verbindet, ich kann da mitfühlen."
Abends tauschte Kerstin ihre blaue Arbeitslatzhose gegen schickere Kleidung. Der 63-jährige Witwer rüstete romantisch ebenfalls auf: Er kredenzte der Köchin ein Drei-Gänge-Menü - die einzigen Zutaten: Speiseeis, aber in verschiedenen Geschmackssorten. Im Hintergrund leuchteten die Gartenfackeln. Das wirkte: Sie wollen es miteinander probieren!
Gerade erst angefangen hat die Hofwoche bei Bauer Thomas und seiner Carina (nicht zu verwechseln mit Michaels Carina). Doch es gab gleich Tränen. Die 24-Jährige erzählte ihrem Bauern, dass ihre Mutter und ihre Oma im gleichen Jahr gestorben sind. "Ich habe Angst, dass ich jemandem näher komme und den dann wieder verliere", sagte sie.
Thomas war froh, dass Carina so ehrlich zu ihm war. Der 27-Jährige zeigte sich erleichtert, denn: "Ich hatte Schiss, dass sie schon gehen will." Für Carina hatte der 2,11 Meter große Bauer dann rührende Worte übrig: "Mich wirst du auf keinen Fall verlieren. Ich stehe immer hinter dir", versicherte er ihr.
Eine neue Hofwoche begann bei Henry. Seine Tiere sind für "Bauer sucht Frau" eher ungewöhnlich: Alpakas. Eingeladen zu sich und seinen "Schmusis" hatte Henry die Wiener Bankangestellte Sabine. Sie besitzt ihrerseits Lamas. Vor ihrer Ankunft schlug bei Henry "die Nervösigkeit" zu: "Ich krieg so ein bisschen schwummrige Knie", gestand der Bauer.
Die Begrüßung fiel dann aber alles andere als zögerlich aus: Henry und Sabine knutschten sich, als ob sie sich schon sehr lange kennen würden. Bereits nach dem Scheunenfest waren Vorwürfe aufgetaucht, dass die zwei Kandidaten schon auf Facebook miteinander befreundet seien. Inka Bause, übernehmen Sie!
In Paraguay spannte Rudi "seine" Christina ein: Sie notierte fleißig das Gewicht von den Bullen, die der Rinderzüchter verkaufen wollte. "Je schwerer, desto mehr Geld bringen sie", erklärte der Bauer der BWL-Studentin. Später kochte er einen landestypischen Eintopf auf offenem Feuer. "Ich will mehrmals oder immer mit Christina kochen", sagte er danach.
Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Doch als Ostfriese Burkhard seiner Tanja Krabben schmackhaft machen wollte, mussten die zwei Turteltauben erkennen, dass sie nicht in allen Lebensbereichen übereinstimmen. "Der Geruch ist absolut nicht meins", verzog Tanja das Gesicht. Burkhard nahm es wie ein Mann: mit Fassung.
Bei Kai und Philine stand Mähdrescher-Dating auf dem Programm: Der Bauer übergab der zarten Hofdame vertrauensvoll das Steuer - die freute es. Weniger Spaß hatte sie dann bei einer Mountainbike-Tour in strömendem Regen. Aber die zwei haben ja noch etwas Zeit: Die diesjährige Staffel von "Bauer sucht Frau" endet erst Mitte Dezember.