"Hier gibt es ganz liebe Spinnen!" - Skurriler Auftakt bei "Bauer sucht Frau International"

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Alles wie gehabt, nur die Bauern quatschen mit Akzent, und die Tiere sind eine Spur gefährlicher: Der Auftakt von "Bauer sucht Frau international" lieferte gewohnte Kuppelshow-Qualität - grenzenlos.

Ob in Hintertutzing oder im australischen Busch: Moderatorin Inka Bause fackelte auch dieses Mal nicht lange und berlinerte sich durch die Kontinente. Wenn es doch um die grooooße Liebe geht! Für "Bauer sucht Frau International" ist die (machbare) Aufgabe der Amorette: Sechs deutschsprachige Single-Landwirte mit Höfen im Ausland verpartnern.
Freddy ist 26 Jahre alt, in Schwäbisch Gmünd geboren, sieht sich aber als Kanadier. "Ich bin schon a bissle schüchtern", sagt er. Seine Stiefmutter gibt ihm den guten Rat: "Der Mensch, der darf nur eine lieben. Der Gockel, der darf sechs bis sieben." Ansonsten ist der Freddy eher nicht so spritzig. Er hat etwa noch nie einen Sekt geköpft - autsch!
Aus ganz anderem Holz geschnitzt ist da schon Kaffee- und Bananenplantagen-Eigner Tom (59). In Costa Rica besitzt er eine Farm mit Blick auf den Dschungel - da hopsen schon mal Kapuzineräffchen. Seine drei Damen lässt er stilecht von einem Fahrer am Flughafen abholen. Gabriele, Siglinde und Joyce verstehen sich auf Anhieb: "Mir san moderne Hexen."
"Ein Bauchnabelpercing ist kein Hindernis", sagt Rüdiger. Was eher nicht so ankommt bei dem 38-Jährigen aus Durban: wenn die Frau nicht kochen kann. Und zu groß sollte sie auch nicht sein. Und auch nicht so alt. Ansonsten aber ist Rüdiger total offen. Eine Familie hätte der Farmer auch sehr gern: "So drei bis vier Kinder wären schon schön."
Kinder fände Farmer Marco auch fein. Vor allem sucht der 34-Jährige aber eine Frau, die anpacken kann. Seine Auserwählten bringt er in einer urigen Lodge unter. "Könnt ihr einen Kamin anzünden?", fragt er. Vanessa kann. Sie hatte "zu Hause mehrere Kamine". Noch mehr beeindruckt Marco jedoch Sabrina. Sie schenkt ihm ein selbst gemaltes Bild.
Keine Lust auf Geschenke hat Marcos Auserwählte Vanessa. "Wieso soll ich einem Mann was schenken, wenn ich da schon über 30 Stunden hinfliege?", fragt sie. Das sei doch "verkehrte Welt". Für die Eltern von Marco hat sie aber doch etwas dabei: Gesöff aus ihrer Heimat Detmold. Marcos Papa Hajo kommentiert das nüchtern als "aktive Elternbestechung".
Dass Freddy eher keine Lust auf Großstadtfrauen hat, wird schnell klar. Er braucht eine Lady, die zupacken kann auf seinem Hof. Jennika (links) bringt Erfahrung in der Milchviehwirtschaft mit. Christin ist gelernte Dekorateurin, aber von Freddys Lieblingswandfarbe grasgrün nur semi angetan. Nur Francis findet alles "voll süß".
"Wir sind wie die Hexen von Eastwick", entfährt es der dunkelhaarigen Österreicherin Gabriele beim Anblick ihrer Mitbewerberinnen. Joyce stellt Tom die verbotenen Frage nach seinem Sternzeichen. Der antwortet zwar brav, sagt im Off aber, er glaube nicht an diesen "Humbug". Wird womöglich die Dritte im Bunde, die stille Siglinde, punkten?
Beim Abendessen wollen die drei Frauen von Tom wissen, was für Tiere ihnen begegnen können. Schlangen? Spinnen? "Joah, aber liebe Spinnen und liebe Schlangen", entgegnet der Farmer seelenruhig. Joyce überlegt, ihr Gastgeschenk - einen Whiskey - direkt selbst zu trinken. Siglinde hat immerhin selbst gemachtes Mückenspray dabei. Hilft vielleicht.
Angestrengt hingegen die Unterhaltung beim schüchternen Schwaben Freddy. Nachdem er mit Müh und Not seinen ersten Sekt geöffnet hat, dümpeln die Gespräche dahin. "Mir fehlt da noch ein bisschen was", sagt Christin. Jennika mutmaßt: "Gesellschaft ist er nicht so gewohnt." Da nutzt auch das fesche Wacken-T-Shirt nichts, dass sie ihm mitgebracht hat.
Rainer lebt in Australien, ist knapp zwei Meter groß und trinkt gern Ginger Beer. Er hat er gerade ein neues Haus gebaut - jetzt fehlt nur noch eine Frau. Einen süßen Australian Shepherd hat Rainer schon. Er entscheidet sich für Saskia, die hat auch einen Hund. Doris hat "keine schlechte Eigenschaften" und Michaela "liebt die Natur".
Der 32-jährige Maisbauer Stefan lebt bislang allein auf seiner Farm in Namibia. Hier ist er aufgewachen. nur die Großeltern stammen aus Deutschland. Stefans Wunsch: "Ich will abends nicht mehr allein sein." Bei der Auswahl der Frauen hilft ihm sein heißer Bruder Gerd (20). "Alles lecker bei dir?", begrüßt der ihn.
Um Rüdiger bemühen sich diese drei braunhaarigen Damen zwischen 31 und 41 Jahren: Sarah (links) mag an dem 38-Jährigen vor allem "seine liebenswürdige Art". Stewardess Kira (Mitte) hat selbst schon in Südafrika gelebt und kann sich einen Umzug daher "auf jeden Fall vorstellen." Und Martha? Die ist auch so kindervernarrt wie Rüdiger.
Alle Bauern sind vollkommen von den Socken, dass sie so viel Liebespost erhalten haben. "Aufgeregt bin ich aber nicht", sagt der Cowboy Rainer (61) aus Australien. Wie werden sich die Frauen in der Ferne schlagen? Ist es ihnen doch zu einsam unter Pferden, Rindern und "lieben Spinnen und Schlangen"? Die nächsten Folgen werden es zeigen ....