Drei Wochen ist Beatrice Egli schon Deutschlands neuer Superstar. Das bedeutet auch drei Wochen Stress pur, wie sie dem Schweizer Magazin "blick.ch" zu berichten weiß.

Im großen DSDS-Finale 2013 siegte Beatrice Egli mit Schlager gegen Pop. Wirklich überraschend ist der Siegeszug des deutschen Schlagers nicht, denn in den vergangenen Jahren wurden die deutschen Album-Charts von Schlagerkünstlern angeführt.

Heimweh hat Beatrice Egli keines - dafür fehlt ihr die Zeit. Aber ein bisschen mehr Schlaf wäre schön: "Ich schlafe nachts nur noch fünf Stunden. Mehr Schlaf ist Luxus, den ich mir nicht leisten kann." Angst vor einem erneuten Schwächeanfall hat sie aber nicht, wie sie "blick.ch" sagt: "Das wird nicht passieren!"

Das ganz große Rockstar- - pardon - Schlagerstar-Leben führt sie aber auch noch nicht: Von ihren 500.000 Euro Preisgeld aus der Sendung hat sie noch nicht einen Cent verjubelt. Das liegt allerdings weniger an ihr, sondern vielmehr an den Abläufen bei RTL - auf Eglis Konto sei das Geld bislang nicht angekommen, was die Schweizerin aber auch nicht besonders stört, denn sie hätte im Moment "sowieso keine Zeit, es auszugeben".

In Sachen Karriere hofft sie auf eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit mit Chef-Juror und Schlager-Fan Dieter Bohlen. Im Moment telefonierten sie regelmäßig und er gebe ihr auch Tipps für ihre Karriere, sagt Egli, ihr Debüt-Album solle nach Eglis Wunsch nicht ihr einziges bleiben, das der Pop-Titan produziert. Und da der seine wahre Berufung ja im Schlager gefunden zu haben scheint - Andrea Berg war nie erfolgreicher, als mit den Liedern, die Bohlen ihr geschrieben und arrangiert hat - macht das ja Hoffnung auf mehr.

Wenn ihr die Schlagergemeinde treu bleibt, dann kann sich Beatrice Egli ja vielleicht ihren großen Wunsch erfüllen: "Dass nicht 2014 schon wieder alles vorbei ist und die Leute sagen 'Wer war noch mal diese Beatrice?'".

(mom)