Die besten Osterfilme fürs lange Wochenende

An Ostern feiern Christen die Auferstehung von Jesus Christus. Zahlreiche Monumentalfilme, Komödien und literarische Verfilmungen beleuchten die letzten Tage des Gottessohns. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Im Oscar-nominierten Film "Die Passion Christi" (2004) erzählt Mel Gibson als Regisseur und Drehbuchautor die Passion des Jesus von Nazareth - vom Ölberg über die Verurteilung und Kreuzigung bis hin zur Auferstehung. In der Rolle des Jesus ist James Caviezel zu sehen. Der Film ist umstritten - unter anderem wegen der brutalen Gewaltszenen.
"Maria Magdalena" (2018) ist eine Filmbiografie von Regisseur Garth Davis, der die Passionsgeschichte aus der Sicht Maria Magdalenas erzählt. Rooney Mara schlüpft darin in die Rolle der Jüngerin, die häufig als Geliebte von Jesus verstanden wird. Joaquin Phoenix spielt Jesus von Nazareth.
Auch die Bibelverfilmung "Maria Magdalena" aus dem Jahr 2001 handelt von der bekanntesten Jüngerin Jesu. Mit Danny Quinn als Jesus und Maria Grazia Cucinotta als Maria Magdalena beleuchtet Regisseur Raffaele Mertes die Leidensgeschichte Jesu aus der Sicht Maria Magdalenas.
In "Die letzte Versuchung Christi" (1988) zeigt Regisseur Martin Scorsese Jesus von Nazareth, gespielt von Willem Dafoe, als zweifelnden und mit seinem Schicksal hadernden Mann. Zwar basiert die Geschichte auf dem Neuen Testament, doch Scorsese verleiht Jesus neue Facetten.
"Das Gewand" (1953) gehört zu den absoluten Osterklassikern. Der Film mit Richard Burton in der Hauptrolle erzählt die Geschichte des jungen Römers Marcellus Gallio, der von Pontius Pilatus (Richard Boone) mit der Kreuzigung Jesu beauftragt wird. Nach dem Tod Jesu gewinnt Gallio beim Würfelspiel dessen Gewand. Geplagt von Reue schließt er sich schließlich den Christen an.
Das Oscar-nominierte Filmmusical "Jesus Christ Superstar" (1973) basiert auf der gleichnamigen Rockoper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice und erzählt den Konflikt zwischen Jesus (Ted Neeley) und Judas (Carl Anderson) in den letzten Tagen vor der Kreuzigung.
"Das Leben des Brian" (1979) ist wohl die bekannteste Komödie der britischen Komikergruppe Monty Python. Sie erzählt die Geschichte von Brian, der zur selben Zeit wie Jesus geboren und durch Missverständnisse mit dem Messias verwechselt wird.
George Stevens' Oscar-nominierter Monumentalfilm "Die größte Geschichte aller Zeiten" (1965) zeigt Max von Sydow als Jesus von Nazareth. In über drei Stunden erzählt er dessen Leben von der Geburt im Stall von Bethlehem bis zu seiner Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt und hält sich dabei an die Evangelien-Berichte.
Der Historienfilm "Ben Hur" (1959) erzählt mit Charlton Heston in der Hauptrolle die Geschichte des fiktiven israelitischen Prinzen Judah Ben-Hur, der als Zeitgenosse Jesu Christi in Jerusalem lebt und Zeuge von dessen Kreuzigung wird. Der Film wurde in zwölf Oscar-Kategorien nominiert und gewann insgesamt elf der Goldjungen.
2016 versuchte sich Regisseur Timur Bekmambetow an einer Neuverfilmung des Filmklassikers. In den Hauptrollen: Jack Huston als Judah Ben-Hur, Toby Kerbel als Messala Severus und Rodrigo Santoro als Jesus. Mit dem Erfolg seines Vorgängers konnte der Streifen zwar nicht mithalten, dennoch ist die Neuverfilmung sehenswert.
"Jesus" (1979) schildert die Ereignisse rund um das Leben und Leiden Jesu Christi basierend auf dem Lukas-Evangelium. Das Werk von John Krish und Peter Sykes wurde zum größten Teil an Originalschauplätzen in Israel gedreht, mit Ortsansässigen als Statisten. Außerdem wurden ausschließlich Dialoge aus dem Neuen Testament verwendet.
"Son of God" ist eine Bibelverfilmung aus dem Jahr 2014, die Jesus Christus' Lebens- und Leidensgeschichte aus traditioneller christlicher Sicht darstellt. Der Portugiese Diogo Morgado ist in der Titelrolle als Sohn Gottes zu sehen.
Der zweiteilige Film "Das Johannes-Evangelium" (2003) erzählt die Jesus-Geschichte aus der Sicht seines Apostels Johannes und dessen Evangelium. Der erste Teil zeigt Johannes' erstes Zusammentreffen mit dem Messias und dessen Wunder. Der etwas düsterere zweite Teil dagegen zeigt die Verfolgung, Kreuzigung und Auferstehung.
Der Monumentalfilm "Quo vadis?" (1951) handelt vom römischen General Marcus Vinicius (Robert Taylor), der sich in die christliche Staatsgeisel Lygia (Deborah Kerr) verliebt. Einer der dramatischen Höhepunkte des Films mit Peter Ustinov als Kaiser Nero ist der Brand Roms sowie die Kreuzigung mehrerer Christen - darunter auch der Apostel Petrus.