Die ehemalige First Lady Bettina Wulff ist am Karfreitag in der Talkshow "Kölner Treff" zu Gast. Sie spricht über den Rücktritt von Ex-Bundespräsident Christian Wulff im TV, ihr neues Leben und den Wunsch, den Namen "Wulff" zu behalten.

Bettina Wulff hat als ehemalige First Lady viele Höhen und Tiefen erlebt. In der WDR-Talkshow "Kölner Treff" spricht sie erstmals seit ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit nach dem Rücktritt von Ex-Bundespräsident Christian Wulff im Fernsehen. Die "Bild" berichtet vorab über den vor der Ausstrahlung aufgezeichneten Auftritt der PR-Beraterin. Demnach habe Bettina Wulff "ein gutes Jahr gebraucht", um wieder Fuß fassen zu können.

Wulff erzählt in der Talkshow über den Wirbel um ihre Person und die Zeit in Bellevue, die nicht immer einfach gewesen sei. Geholfen haben Wulff "lange, intensive Gespräche" mit ihrer besten Freundin, die "zufälligerweise auch noch Psychologin ist". Auch durch Sport und Gartenarbeit habe sie Ausgleich gefunden.

Die Zeit als First Lady habe sie aber in guter Erinnerung. "Ich habe es auch als großartige Ehre empfunden und empfinde es auch bis heute so", zitiert die "Bild" Bettina Wulff. Trotzdem habe sie anfangs damit "zu kämpfen gehabt".

Bettina Wulff hat sich in der Zwischenzeit mit einer PR-Agentur selbstständig gemacht. Eine Karriere als Buchautorin war ihr nicht vergönnt, denn laut "Bunte" sieht Wulff ihr Buch "Jenseits des Protokolls" inzwischen als Fehler: "Ich dachte, ich muss jetzt irgendetwas finden, um jetzt einmal Dinge klarzustellen. Es war der falsche Zeitpunkt, es war der völlig falsche Rahmen und es wurde der Situation auch nicht gerecht." (rs)