"Buschi vs Köppen" bei RTL: Frank Buschmann und Jan Köppen treten in Japan an

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Großmäuler sind sie beide. Aber wer - Frank Buschmann oder Jan Köppen - hat mehr drauf, wenn's echt drauf ankommt? Zum Auftakt der RTL-Show "Buschi vs Köppen" haben die Kontrahenten aber mit viel mehr zu kämpfen als nur miteinander. © teleschau - der mediendienst GmbH

Zum Auftakt von "Buschi vs Köppen" kommen Frank Buschmann (52) und Jan Köppen (34) in Japan an ihre Grenzen. Kapselhotel (Foto) und Karaoke stehen bei dem "Duell um die Welt" light ebenso auf dem Programm wie Gejammer und Großmäulertum.
Buschi fährt am Flughafen Düsseldorf mit rotem Porsche vor - Jan Köppen geht in Badelatschen und mit Zipfelmütze an den Start der Reise ins Ungewisse. Denn vom Reiseziel hatte vorher keiner eine Ahnung! Nur eins ist klar: "Das wird keine Urlaubsreise!" (Buschi). Sondern knallharter Wettkampf!
Die beiden haben Promi-Partner am Start. Köppen tritt mit Julius Brink (35) an, Olympiasieger im Beachvolleyball. Und ist siegessicher: "Da kann Buschi hinstellen, wen er will: Mein Partner ist besser!" Als Fußball-Legende Mario Basler (48) auftaucht, ist der Respekt bei Köppen groß: "Der Basler, das ist krass. Buschi hat schräge Freunde, aber dass es ausgerechnet Basler sein musste ..." Gemeinsam eilen die vier zum Gate.
Ziel: Tokio, Japan. Zwölf Stunden Flug. Marios Problem: "Können wir unterwegs mal für ne Rauchpause anhalten?" Im Land des Lächelns vergeht dem Quartett bald das Lachen: beim Einchecken im Kapselhotel. Die Bett-Kammer so groß wie ein Sarg, keine Tür, nur Vorhänge. "Also ein bisschen altersgerechtes Wohnen wäre schon okay gewesen", mault Buschi.
Gemeinsam bringen Basler, Buschi, Köppen und Brink knapp 360 Kilo auf die Waage. So viel wie zwei Sumo-Ringer. "Ja, wir sind halt auch keine prächtigen Japaner, sondern vier weiße Würstchen von RTL", erläutert Köppen. Für ihn ist allein das Ankleiden eine Herausforderung: "Du stehst da nackt da und so'n Japaner fuchtelt um dich rum und wickelt dich in eine Windel."
"Ach du Scheiße!" Dieses geflügelte Wort gibt's auch in der Sumo-Akademie. "Ich hatte noch nie so'n Muskelkater!", stöhnt Buschi nach dem Training, inklusive Sumo-Polonaise (Foto). Buschi: "Das sind keine Fleischklopse, das sind Hammerathleten!" Nicht die einzige neue Erkenntnis beim Zusammenprall der Kulturen.
"Wir müssen uns zusammenreißen", mahnt Buschi vor dem Sumo-Kampf. "Die müssen aufpassen, dass ich nicht den Laden einreiße", prahlt Basler. Das macht Eindruck, jedenfalls auf Köppen: "Der Basler ist ne Ratte. Man denkt, der ist nur am Rauchen, aber das ist echt ein Wettkampfassi!"
"Japan ist freundlich, ruhig, still, also genau ansders als das buschimäßig Laute", glaubt Köppen. Ob es hilft? Nach einem gemeinsamen Gebet am Schrein schreiten Köppen und Brink mit ihren Coaches zum großen Fight im Sandkreis. Die Angst läuft mit. Köppen: "Vor dem Basler hab ich echt Schiss!"
Köppen wuchtet Buschi aus dem Kreis, Basler schnappt sich Brink und stellt ihn wie eine Einkaufstüte ab. Basler bezwingt auch Köppen. Buschi verliert gegen Brink. Dabei kommt er ihm beim Gürtelgriff bedenklich nahe: "Ich hab deinen Lümmel gehabt!" Die "Eiersuche" (O-Ton Brink) bringt Buschi aus dem Rhythmus: Den Entscheidungskampf gegen Köppen verliert er!
1:0 für Team Köppen! Die Chance zur Revanche bietet "Yukigassen", eine Schneeballschlacht am Strand! Wer getroffen wird, fliegt raus. Es siegt der, der die Fahne des gegnerischen Teams erobert. In Runde eins lassen sich Basler & Co. überrumpeln: Köppen stürmt durch den Schneeballhagel zur Fahne und wird mit "German Kamikaze"-Sprechchören gefeiert.
Zu früh gefreut! In Runde zwei und drei wird Team Köppen (Bild) Opfer jugendlichen Leichtsinns: Die Routiniers Buschi und Basler sind geduldiger. Sie warten auf den köppen'schen Kamikaze-Lauf, den jeweils Basler mit Breitseiten stoppt. Team Buschi dreht das Spiel und siegt! "Ja, da hat der Frosch die Locken, Köppen!" jubelt Buschi.
Free-Karaoke als dritter Wettkampf - da geht mit Team Köppen die Siegessicherheit durch. Singend ("Ole, ole, ole, Einkaufen ohne Bezahlen, ole ole ole") ziehen sie mit ihrer Assistentin Akari ("Ich bin froh, dass ich das junge Team bekommen habe!") durch das Shoppingviertel Harajuku, um sich in Schale zu schmeißen. Ziel: "Je schräger das Outfit, umso besser!"
"Leck mich doch am Ar***, ich kann nicht singen!" Bei Basler und Buschi ("Ich war einmal in einer Karaoke-Bar und selbst da, unter 15 Besoffenen, war ich der Schlechteste!") macht sich Frust breit. Was tun? Selbstmotivation! Die beiden leihen sich Carts und heizen als Super-Basler und Buschi-Luigi durch die Straßen Tokios.
"Wir waren die meistfotografierten Menschen an diesem Tag in Tokio", freut sich Buschi über die Carttour. Die gute Laune kehrt zurück. Und ein Plan: "Wir wissen, dass wir nichts können. Das sollen die anderen ruhig glauben. Und dann schlagen wir zu." Abmarsch zum Karaoke-Keller im Vergnügungsviertel Shibuya!
Schrille Partyfreaks, vermummte Manga-Typen. Die Zuversicht bei Super Mario weicht im Partykeller blankem Entsetzen: "Als ich die Gestalten da im Keller sah, dachte ich: Das ist das Ende der Welt!" Auch Buschi wird blass und ungewohnt wortkarg: "Wenn ich sauer bin, höre ich auf zu reden!" Und das noch vor dem Auftritt der Konkurrenten.
Team Köppen lässt mit "Wrecking Ball" (im Original von Miley Cyrus) die vokale Abrissbirne krachen. Das Partyvolk liebt es. Mario nicht. "Für das bisschen Hampeln hätten sie nicht den ganzen Tag üben müssen. Ich bin enttäuscht." Also dann: besser machen, Super Mario!
Buschi kann nicht singen. Aber: "Ich bin ne Rampensau!" Also macht er Stimmung ("Hello Tokio! We love Tokio! I love Mario Basler!"), grölt, labert - nur singen tut er nicht. Mario Basler sondert in Abständen "Hyper Hyper"-Schreie ab. Das war's. Und es reichte: Die Fachjury gibt 28 Punkte, zwei mehr als für Köppen. Der kann's nicht fassen: "Gebrüll und fette Bässe. Das war schlau. Ich bin echt angepisst!"
Mit ihrem Überraschungssieg beim Karaoke erkämpfen sich die Griesgrame von Team Buschi fünf Sekunden Zeitvorteil fürs Finale. Köppen macht sich lyrisch Mut: "Jung macht Alt ... heute kalt!" Dann geht's zum Vollkontaktsport Bo-Taoshi. Das bedeutet "kippender Pfahl". Ein Team aus 35 Fightern muss den generischen Pfahl um schmeißen. "Und ich hatte mich schon auf Fußball gefreut", stöhnt Basler.
Einer, der sogenannte Affe, sitzt auf dem Pfahl, die anderen verteidigen ihn gegen die anstürmende Gegnermeute. Im ersten Durchgang macht sich Köppen zum Affen. Und trotz üblichem Gejammer und wehleidigem Geklag' (Buschi: "Mein Körper sagt: Lass mich in Ruhe, ich will das nicht!") nehmen die Gelben von Team Buschi den blauen Pfahl in 14 Sekunden!
Im Rückkampf gibt Köppen alles. Zuvor hat er sich vom Gejammer der Alten regelrecht einlullen lassen. Endlich zeigt er Biss. 38 Sekunden hält sich Affe Buschi auf dem Pfahl und wird vom Profitrainer der Blauen förmlich geadelt: "Ich bitte um Entschuldigung, dass ich sagte, sie seien zu alt für Bo-Taoshi!"
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