(mcb/ae) - Nach den desaströsen Einschaltquoten beim Finale von "Deutschland sucht den Superstar" am Samstagabend kündigte RTL einen radikalen Strategiewechsel mit reichlich Personalrauswurf an. Kommt jetzt schon der erste große Coup? Wie "bild.de" berichtet soll Rüpel-Rapper Bushido als Juror im Gespräch sein - und der ist heiß auf den Job.

Wie geht es jetzt weiter bei "Deutschland sucht den Superstar"? Nach den miesen Einschaltquoten beim großen Finale der neunten Staffel am Samstagabend wagen Sender "RTL" und Jurychef Dieter Bohlen laut der "Bild" eine Generalüberholung der Talentshow.

"Wenn RTL mich fragt: Ich bin für DSDS bereit. Dieter Bohlen ist ein geiler Typ. Was er kann, kann er halt. Und der Erfolg gibt ihm recht. Eine Zusammenarbeit mit Bohlen wäre sehr interessant", so der deutsche Rapper gegenüber "bild.de". Eine eindeutige Ansage!

Und tatsächlich: Der Rapper könnte Spannung in ein festgefahrenes Sendekonzept bringen, denn keiner polarisiert mehr. Über seine Bambi-Auszeichnung stritt sich im letzten Jahr ganz Deutschland, mit Beleidigungen und extremen Songtexten steht er immer wieder in der Kritik. Doch die Jugend scheint ihn zu lieben: Bushido ist einer der erfolgreichsten deutschen Rapper aller Zeiten.

Aber kann das wirklich gut gehen: Pop-Titan und Rapper-Rowdy an einem Jurorentisch? "Man muss da keine Angst haben, wenn ich in der Jury sitze", versucht Bushido zu beruhigen, "ich sage die knallharte Wahrheit, aber keiner braucht sich die Ohren zuhalten." Er wisse außerdem, dass DSDS eine Familiensendung sei.

RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger ließ dazu auf "Bild"-Anfrage verlauten: "Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Es ist jetzt noch zu früh, mögliche Personalien zu kommentieren. Aber DSDS wird sich sehr, sehr stark verändern."

Und eins ist klar: Die Aussicht auf einen Schlagabtausch zwischen Bohlen und Bushido macht jetzt schon Lust auf die erste Sendung.