"Curvy Supermodel" mit Tränen und Gezeter - Peyman Amin bricht Umstyling ab

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Mal ehrlich: Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und so ein bisschen lachen wird man ja wohl noch dürfen über die Kandidatinnen, die den Friseur fürchten, wie der Teufel das Weihwasser. Schließlich sehen sie am Ende des Makeovers doch immer besser aus als vorher. Fast immer. Und außerdem: "Alle Kandidatinnen haben es vorher gewusst!", wie "Curvy Supermodel"-Jury-Präsidentin Angelina Kirsch versichert. Na dann los! © teleschau - der mediendienst GmbH

"Heute steht das große Makeover an", verkündete Peyman mit diabolischem Grinsen. "Jubel beim TV-Publikum! Die unvermeidbare Umstyling-Folge, die für die Mädels immer total überraschend kommt, ist wohl das Highlight einer jeden Model-Suche. Und auch die "Curvys" haben abgeliefert: Tränen! Tränen! Tränen! Wir haben alles haargenau dokumentiert ...
Sie war am schlimmsten dran: Bianca aus Wien. "Stell dir vor, du hast nichts mehr, was du hinter die Ohren stecken kannst!", erklärte ihr der erbarmungslose Friseur sein Vorhaben. Fassungslosigkeit. "Eine Burschenfrisur?", zählte sein "Opfer" eins und eins zusammen. "Das ist nichts für mich!"
Der strenge Peyman (links) ist schnell angesäuert, wenn man seinem Urteil nicht vertraut: "Kurzhaarfrisuren bei Curvy-Models sind nicht ganz einfach, aber Bianca hat das perfekte Gesicht dafür." Schließlich gestattete er der Blondine, nochmal zehn Minuten darüber nachzudenken.
Mit lächelndem Pokerface nahm Peyman dann Biancas Entscheidung entgegen: "Also ihr könnt farblich alles machen und schneiden auch so bis hier", fasste sich die Österreicherin an die Schulter. "Das akzeptiere ich", erwiderte der Glatzkopf ganz ruhig - und holte dann aus: "Dann werden wir das Makeover hier bei dir abbrechen! Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt hatten."
Ups! Peyman war sauer. Aber er hat ja auch schon viel mitgemacht, was das Thema angeht. Ein Friseursalon ist eben kein Basar: "Diese Feilscherei um wenige Zentimeter... Wenn die Kandidatinnen uns kein Vertrauen schenken, dann ärgert es mich sehr." Dabei wollte er doch nur, dass Biancas Gesicht "nicht untergeht unter diesem Wischmopp"!
Nach viel Drama und Tränen begab sich Bianca schließlich doch in die Hände des Friseurs - und heulte da weiter. Konnte sie sich damit haarscharf vor dem Ausscheiden retten? "Ich habe gute News für dich. Man erkennt dich noch", flüsterte ihr Peyman lediglich zu.
Beim Thema Haare kann Juror Peyman den Trennungsschmerz eben nicht so nachempfinden. Damit hat er persönlich ja schon länger nichts mehr am Hut. Ganz anders sieht es bei Karina aus. Die ist nämlich Friseurin, benahm sich allerdings wie eine Albtraumkundin. Hier ging es diesmal nicht um die Haarlänge, sondern die Farbe ...
"Es nervt mich, dass ich es selbst nicht sehen kann!", bockte Karina übellaunig. Denn Spiegel gab es traditionsgemäß nicht. Damit die Überraschung am Ende noch schöner ist! Der besonders fiese Clou: Die Mädels mussten in ihrem neuen Look erst in Unterwäsche über einen mit Spiegeln gesäumten Catwalk stolzieren, bevor sie sich überhaupt zum ersten Mal richtig ansehen durften.
"Ich glaube, ich bin die Gechillteste hier", lachte Khadija. "Bei mir können sie ja nichts mehr abschneiden." Richtig. Gut, dass sie nicht wusste, dass der Walk auch gleichzeitig ein verstecktes Casting für einen Klamottendiscounter war.
Auf dem Spiel standen ein Fotoshooting für einen Katalog mit einer europaweiten Auflage von 36 Millionen sowie ein Fernsehwerbespot. Doch bevor die Auftraggeberinnen ihre Favoritinnen auswählen durften, musste die Jury nochmal Dampf ablassen.
Erwartungsgemäß bekam Bianca am meisten ab: Die freute sich noch kurz über ihren neuen Haarschnitt: "Wahnsinn! Ich bin ja ein komplett neuer Mensch! Ich bin froh, dass ich es dann doch gemacht habe. Nach viel Weinen und Herzschmerz." Doch dann holte Peyman auch schon aus ...
"Wenn ich dich mit dieser Einstellung zu einem Kunden schicken würde, und der sagt, Bianca will dies nicht und will das nicht, dann würde ich dich sofort feuern!" Gefolgt von einem dramatischen Cliffhanger: "War das ein Makeover oder wird das an dieser Stelle ein Game over?"
Schließlich mussten die beiden Heulsusen Bianca und Karina (im Bild) gewaltig zittern. "Ihr habt eins gemeinsam", fasste Peyman zusammen. "Ihr macht das Leben eines Modelagenten zur Hölle! Mit dieser Einstellung werdet ihr nicht weit kommen!" Für eine Runde weiter hat es dann aber doch gereicht.
Ein weiterer "Patient": Tiffany. Ihr Schopf nötigte Angelina Kirsch zu folgendem Ausruf: "Sie sind viel zu lang. Sie sind kaputt. Bringt die Schere!" "Das Feuer, das ich in mir hab, ist trotzdem da", sagte sich Tiffany nach dem Umstyling und war wohl dadurch etwas übermotiviert. "Du hast a very fu**** up show geliefert", beschwerte sich Denglisch-Experte Carlo anschließend über den missglückten Walk.
Nach der Wortakrobatik fühlte sich dann auch Peyman inspiriert: "Du siehst aus wie Carmen Electra. Aber dein Walk war alles andere als elektrisierend." Gehen musste nach Umstyling und Spiegel-Walk allerdings eine andere. Wackelkandidatin Clarissa gab zu, dass ihr "die Energie fehlt, das alles durchzuziehen". Da gab auch Jana Ina ihren Schützling auf: "Ich habe leider keine Hoffnung mehr!"
Freuen durften sich dagegen Tiffany (links), Christina (zweite von rechts), Hanna (Mitte) und Karina (nicht im Bild). Denn sie wurden für das Mode-Shooting ausgewählt. Zumindest vorausgewählt. Bei einer Challenge in Salzburg sollten dann aus vier noch zwei werden. Doch Tiffany überzeugte die Auftraggeberinnen, neben Hanna und Christina auch ihr noch eine Chance zu geben: "Das ist für Tiffany ein großes Kompliment", erklärte Jana Ina.
Haare abschneiden, halbnackt über den Spiegel-Walk laufen ... was kann man sich noch für Gemeinheiten ausdenken? Ganz einfach! Es folgte der Quick-Change-Walk! Hierbei ging es darum, zwei Outfits in nur 90 Sekunden zu präsentieren. Zum Umziehen schickte man die Fünfer-Gruppen in eine Limousine. Das verursachte schon beim Zusehen Stress!
Dementsprechend hatte Anastasiya (Mitte) irgendwann keinen Bock mehr zum Üben. "Da macht man sich nur noch mehr verrückt. Wie beim Vokabeln lernen." Tja, dabei kann dann aber zumindest Folgendes nicht so leicht passieren: "There is something hanging out", entfuhr es Carlo bei ihrem Walk (gemeint war allerdings nur der BH). "Das Kleid ist nicht zu. Look at what's happening. It's a disaster!"
Die Schuld für den vermasselten Gruppen-Walk war schnell gefunden. Weil Anastasiya nicht mitüben wollte, waren alle schlecht. "Kotzt euch über mich aus!", meinte die nur. "Ich bin nicht hier, um eine beste Freundin zu finden. Die habe ich schon."
Mehr krasse Verwandlungen gibt's hier - angefangen bei Hanna ...
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