Dschingis Khan statt Cowboy: Das sind die größten Fehlbesetzungen Hollywoods

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Nein, auch Stars wie Oscar-Gewinner Leonardo DiCaprio haben schon Rollen übernommen, die im Nachhinein nicht unbedingt die beste Wahl waren. Hier einige prominente Beispiele. © spot on news

Für manche Schauspieler passt eine bestimmte Rolle wie die Faust aufs Auge. Schon zu mehreren Gelegenheiten bewiesen die Entscheidungsträger der Traumfabrik aber kein gutes Händchen beim Casting. Und das betraf auch schon Superstars wie Leonardo DiCaprio!
Zwar spielte er auch in "J Edgar" wieder mit Bravour, dennoch wirkte er fehl am Platz. Dem realen FBI-Chef J Edgar Hoover sah DiCaprio einfach überhaupt nicht ähnlich.
Er ist noch heute der Innbegriff des männlichen Cowboys: John Wayne. Doch neben seiner Paraderolle als Revolverheld durfte er sich im Streifen "Der Eroberer" in ungewöhnliche und wenig überzeugende Schale werfen.
Und zwar als mongolischer Herrscher Dschingis Khan. Nicht einmal Waynes Star-Power zur damaligen Zeit konnte diesen unglaublichen Casting-Fehler wettmachen.
Auch Keanu Reeves steht mit wenigen Ausnahmen für großen Erfolg an den Kinokassen. Das beweist der Frauenschwarm schon seit vielen Jahren.
Ihn als Briten in der Romanverfilmung "Bram Stoker’s Dracula" zu casten, ging aber grandios in die Hose. Über seinen schlecht gespielten Akzent im Originalton lachen echte Engländer noch bis heute.
George Clooney sieht, ob Frau oder Mann, eigentlich jeder gerne auf der Leinwand. Das dachte man zumindest bis zum Jahr 1997, als er eine ikonische Rolle annahm, die ihn noch heute verfolgt.
Denn im vierten Teil der damaligen Batman-Reihe schaffte er es (zugegeben wegen eines verheerenden Skripts) den Dark Knight regelrecht lächerlich zu machen. Es dauerte lange, ehe sich der Comic-Held davon erholen konnte.
Ashton Kutcher ist ein gutaussehender Kerl, das müssen auch Männer neidlos anerkennen. Die Rolle als genialer Visionär Steve Jobs wollte ihm aber niemand so wirklich abkaufen.
Es reicht eben nicht, der Dumpfbacke aus "Die wilden Siebziger" eine Brille und später im Film einen Bart zu verpassen, um ihn glaubhaft in den Apple-Gründer zu verwandeln. Die Folge: Der Film "Jobs" floppte ganz gewaltig.
Vince Vaughn hat sich dank zahlreicher Komödien den Ruf als Scherzkeks angeeignet, in letzter Zeit mit Rollen in "Hacksaw Ridge" oder "True Detective" aber gezeigt, dass er auch anders kann.
Damit besann er sich auf seine Wurzeln als ernster Darsteller, die allerdings nicht sehr erfolgreich waren. In der Neuauflage von Hitchcocks "Psycho", was für sich schon ein Frevel war, wirkte er als wahnsinniger Norman Bates überfordert.
Michael Shannon macht sich derzeit zusehends als vielseitiger Charakter-Darsteller einen Namen. Nicht wenige forderten für seine eindringliche Rolle in "Nocturnal Animals" sogar einen Oscar.
Als Musik-Legende Elvis Presley im Film "Elvis Meets Nixon" ist der markante Shannon aber eine, gelinde gesagt, mutige Wahl. Sehenswert ist der Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, aber allemal!
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