An Tag 9 im Dschungelcamp zeigt Markus Majowski eine ganz neue Seite an sich und droht gar mit einer Anzeige. Den Zuschauern gefällt der neue - gefährliche - Markus allerdings nicht. Sie schmeißen ihn als dritten Kandidaten aus dem Camp.

Julia Wolfer
Eine Kolumne
von Julia Wolfer, Redakteurin Ratgeber

Markus Majowski, der intellektuelle, besonnene Camp-Psychologe. So sah er sich selbst im Dschungelcamp. Dass "Dr. Majowksi" auch zu "Mr. Hyde" mutieren kann, zeigte er während der Schatzsuche "Bälle der Qual" an Tag 9. Dafür wurde er in bester SM-Andreaskreuz-Manier an eine Wand gefesselt. Kader Loth musste Fragen beantworten und dann – idealerweise an Markus vorbei – Stinkbomben durch Löcher werfen.

So weit, so gut – doch als das Spiel vorbei war und Kader ihn nicht schnell genug entfesseln konnte, rastete er aus. "Ich seh' Sterne gerade. Kommt mal, auf jetzt. Du kriegst 'ne Anzeige von mir", schnauzte er einen RTL-Mitarbeiter im Hintergrund an. "Los, mach auf! Ich mein's ernst."

Da hat wohl jemand vergessen ein Safeword mit RTL zu vereinbaren. Für Markus hört der Spaß bei dieser kleinen SM-Einlage eindeutig auf. Er sprach sogar vom Ausstieg.

Selbst Kader Loth ist danach ganz schockiert: "So hab ich Markus überhaupt noch nicht erlebt. Der hat eine ganz gefährliche gruselige Seite an sich gezeigt.".

© RTL Television

Von "Mr. Hyde Majowski" wollten die TV-Zuschauer allerdings nicht mehr sehen. Sie wählten ihn an Tag 9 aus dem Dschungelcamp.

Jens Büchner bangt um seine Männlichkeit

Gestern fühlte sich Jens Büchner in seiner Männlichkeit verletzt. Alle Herren des Camps traten zur Dschungelprüfung an - nur er nicht weil er's am Knie hat. An Tag 9 bekam er zwar dann die Chance zu zeigen, dass ein ganzer Kerl in ihm steckt – doch er musste erneut um seine Männlichkeit bangen.

Gemeinsam mit Marc Terenzi musste er sich für die Dschungelprüfung "Sternenfänger" an Seilen entlang über eine Schlucht robben, Sterne einsammeln und dem jeweils anderen zuwerfen. Das gelang eher so mittelgut – und Schuld allein war seine Fettsucht. "Ich bin zu fett", stöhnte Jens. "Ja", erwiderte Marc. Da ist alles gesagt.

Gleich zweimal fiel der massige Malle-Jens vom Seil und fürchtete trotz Suspensorium um seine Zeugungsfähigkeit. "Ich kann nie wieder Kinder machen!"

Nach missglückter Prüfung (lediglich zwei Sterne) fühlte sich der TV-Auswanderer vor seiner Familie – der echten und der famiglia grande - als Versager. Mit Tränen in den Augen richtete er rührende Worte an seine Lieben daheim. "Ich hoffe, ich hab kein Kind vergessen", schließt er noch.

Wäre vielleicht gar nicht so schlimm, wenn Malle-Jens keine Kinder mehr bekommen könne. Er kann sich offenbar schon jetzt nicht mehr merken, wie viele es sind. (Es sind fünf.)

© RTL Television

Marc Terenzi ist eine "Wildsau"

Bis zur Krönung um Dschungel sind es noch ein paar Tage hin. Für die Camper steht der Dschungelkönig aber bereits fest: Ginge es nach ihnen, dann wäre Marc Terenzi würdig.

"Er ist total offen, ehrlich, hilfsbereit", lobt Nicole Mieth. "Ich hätte nie gedacht, dass du so bist. Deine Art und Weise ist der Hammer", sagt Jens und fügt an: "Marc Terenzi – das ist eine Wildsau." Klingt zwar nicht nett, aber kommt wohl von Herzen.

Marc ist die Lobhudelei eher unangenehm. Er übt sich in Undertreibment - oder muss es im Denglischen Unterstatement heißen?

© RTL Television

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