Panik im Dschungelcamp: Ranger jagt die giftigste Spinne Australiens

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Nach dem "Alpakaschwein" nun wieder tierischer Besuch im Camp: Die tödliche Trichternetzspinne erhebt Anspruch auf die Dschungel-Krone. © teleschau - der mediendienst GmbH

"Nicht schon wieder diese C-Promis!", wird sich die "funnel-web spider", auch "Atrax robustus", auf ihrem Spaziergang gedacht haben und stellte sich beim Herannahen von Matthias (rechts) tot: "Daniele, komm' mal bitte her!", rief der um Verstärkung. "Guck mal: Ist das eine Spinne, die einfach tot ist?" Daniele (links) untersuchte das Viech mit einem Stock und war überzeugt: "Hey, wir haben eine Trichternetzspinne totgetreten!"
"Ich hab keinen Bock, von der einen Kuss auf die Backe zu kriegen!", motzte Matthias. Es folgte der Auftritt des stummen Rangers: Der halbvermummte Dschungel-Fachmann kam aus dem Nichts, fing die berühmt-berüchtigte Spinne mit einem Einmachglas und einer Gabel ein und verschwand ebenso wortlos wieder. "Thank you!", rief ihm Jenny noch hinterher.
Daniele steckte den Besuch nicht so leicht weg: "Ich bin sehr geschockt. Wenn sie mich angegriffen hätte, dann wäre es ein Scheiß-Abend geworden." Doch Dr. Bob gab Entwarnung. "Wir haben das Gegengift immer parat. Die Stars sind also immer sicher." Sonja und Daniel versicherten wiederum: "Der Spinne geht es gut! Sie wohnt jetzt bei Dr. Bob. Tiere werden hier besser behandelt als Camper."
Nach Spinne Nummer eins musste dann auch der rausgewählte Matthias (im Bild) das Camp verlassen. Doch der war ja überhaupt nicht enttäuscht, wie er unzählige Male übelst gut gelaunt erklärte: "Für mich bin ich der Sieger. Ich bin mega stolz und glücklich." Ja, genau. Dann kam im Hotel das romantische Wiedersehen mit seinem Verlobten Hubert ...
Matthias (links) warf alles von sich und fiel seinem Liebsten in die Arme. Der hatte schon Champagner kaltgestellt - zum Lästern offenbar. "Jenny war sowas von nervig!", legte Matthias sofort los. "Die liebe Iris hat sowas von abgekotzt über dich", stimmte Hubert ein. "Der Iris piss ich noch ans Bein!" Da kann sich Mama Katzenberger, Entschuldigung: Frankhauser, ja auf was gefasst machen.
Apropos, Jenny (links) hatte im Camp mal wieder ihren Moralischen (und: Blasenentzündung, Ohrenschmerzen, Rücken). Doch Dschungel-Omi Tina ließ das nicht durchgehen: "Ach, du spinnst, du bist jung. Ich trete dir gleich in den Hintern! Ich kenne das, wenn Leute sagen: 'Du bist im Schatten deiner Schwester'!", versuchte die Schwester von Mary Roos die Schwester von Daniela Katzenberger aufzubauen.
"Ich bin selber Fan von Mary. Ich gönne es meiner Schwester. Es ist doch besser, meine Schwester hat den Erfolg als irgendjemand anders. Versinke hier nicht in Selbstmitleid. Packe es an!", forderte Tina (rechts) ihre junge Mitstreiterin auf. "Vielleicht machst du mal Werbung für Extensions!"
Zunächst konnte Jenny jedoch Werbung für sich selbst machen. Denn gemeinsam mit Dschungel-Schnuckel David musste sie zur Prüfung antreten. Die trug den schönen Namen "Sonderfüll-Deponie", und im Grunde ging es darum, den netten David mit höchst widerlichen Fisch- und Fleischabfällen (auch Alpakaschwein?) sowie Schleim zuzumüllen. Je mehr Abfall bei David landete, desto mehr Sterne.
"Ihr seid ja schon fünfzehn Tage im Dschungel, und da fällt einfach eine ganze Menge Müll an!", erklärte Daniel Hartwich (links). "Vieles haben wir schon weggeräumt, wie den Mais-Kini von Matthias Mangiapane und die rund 147 Sterne, die er nicht geholt hat in den Dschungel-Prüfungen!" Den Rest, der in acht Sondermüll-Fässern bereitstand, sollte Jenny nun über einen großen Trichter entsorgen.
In einer Wand mit Löchern waren die Schlüssel zu den Fässern versteckt. Natürlich inmitten von allerlei Getier. "Sei vorsichtig mit den Tieren. Dann sind sie auch vorsichtig zu dir!", riet Dr. Bob (links), bevor der wenig beneidenswerte David (Mitte) von einem Ranger in "Outbreak"-Seuchen-Montur auf seinen Platz genau unter dem Trichter geführt wurde.
"Ist das eklig", rief David (im Bild) aus dem Tank, bevor es überhaupt losging. "Wird noch viel ekliger", ermunterte ihn Hartwich, dem das Ganze auch nicht gefiel: "Darf ich eigentlich kotzen bei der Prüfung?", fragte er Zietlow. "Ja, vielleicht gibt es dann einen Stern extra!"
Obwohl es ein Zeitlimit von zehn Minuten gab, legte Jenny ziemlich zaghaft los: "Oh, ne, Leute! Bitte nicht!" Denn sie hatte sichtlich Panik davor, ihre Hand ins Ungewisse zu stecken. "David, das tut mir wirklich leid! Ich verkacke gerade richtig!" David versuchte zu beruhigen: "Verkacken tut hier keiner. Mach dir keinen Stress!"
Und so langsam wuppte es dann auch, und die stinkenden Abfälle klatschen auf David herab. "Oh, mein Gott, stinkt das!", rief der. "Ich fand' dich echt mal sympathisch, aber das habe ich doch nicht verdient!" Kommentar Zietlow: "Dieses Geräusch, als wenn einer so richtig den Hintern versohlt bekommt."
Einen Schlangenbiss und einen abgebrochenen Fingernagel später war die Zeit um. Müll im Wert von zwei Sternen konnte Jenny auf David herabschütten. "Geht ihr jetzt gemeinsam duschen oder baden?", fragte Sonja Zietlow (nicht im Bild), die wohl immer noch von einer Dschungel-Romanze träumt. "Ja, machen wir", versprach David. "Wollen wir gemeinsam kotzen gehen?", schlug Zietlow dann ihrem Moderationspartner vor ...
Unterdessen freundeten sich Tina und Daniele immer mehr an. "Du kannst stolz auf dich sein", lobte der "DSDS"-Zweite die 63-jährige Schlagersängerin. "Ich bin glücklich, dass ich es so weit geschafft habe. Im Nachhinein ist es wundervoll", gab sie zu. "Du bleibst bis zum Schluss!", prognostizierte Daniele.
Doch will Tina das überhaupt? "Ich möchte keine Schatzsuche und keine Prüfung mehr machen. Ich möchte nicht mehr meinen Badeanzug anziehen. Ich habe nicht geschlafen, ich bin fertig - echt. Ich verstehe nicht, dass die Leute nicht verstehen, dass es mir so schlecht geht. Es ist genug für mich!", erklärte sie.
Gleichzeitig freute sie sich über "die große Chance, in dieser Medienlandschaft 'Hallo' zu sagen". - "Du hast natürlich immer weniger Fernsehsendungen", erklärte sie Daniele. "Da brauchst du Vitamin B. Das hab ich nicht." Und wie wäre es, "Dschungel-Königin" zu werden? "Ich könnte es mir nicht vorstellen. Ich schwöre es euch. Wählen Sie die Nummern von den andern drei. Alle hintereinander, ist mir egal."
Daniele (im Bild) dagegen würde als "Dschungel-König Daniele von und zu Negroni" mit der "goldenen Klobrille um den Hals stolz zum Opernball spazieren". Und Jenny? Die wollte "schon immer mal Prinzessin werden. 'Dschungel-Königin', das wäre so cool. Ich hab noch nie was gewonnen. Das wäre mein persönlicher Sieg." David würde sich vor allem über die mit dem Titel verbundene "Wertschätzung" freuen.
Doch nur drei von vier haben es ins Finale geschafft: "Bachelorette"-Gewinner David (im Bild) wurde kurz vor dem Ziel von den Zuschauern rausgewählt. Tina freute sich besonders: "Das ist doch so eine Kacke!" Wird etwa wie in den vier vergangenen Jahren (Marc, Menderes, Maren, Melanie) wieder ein Kandidat mit "M" gewinnen? Tina York heißt mit bürgerlichem Namen Monika Schwab ...
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