Dieter Bohlen geht mit "Deutschland sucht den Superstar" auf Sendung, und keiner schaut zu. Ganz so weit ist es zwar noch nicht, doch die Castingshow konnte sich mit der zweiten Recall-Ausgabe nicht aus dem Quotentief der Vorwoche retten. Eine Talfahrt erlebte auch DSDS-Kandidat Pino, der zwar ein Ticket für Kuba ergatterte – es dann aber an einen Rivalen abtreten musste.

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Superstar oder Strandnixe?

Die 15 weiblichen DSDS-Kandidaten zeigen auf Kuba ihre Klangkörper.

Nachdem bei DSDS in der vergangenen Woche die Mädels um ihr Weiterkommen kämpften, waren diesmal die Jungs an der Reihe. Für Kandidat Pino Severino sah eigentlich alles gut aus, der 21-Jährige hatte ein begehrtes Ticket für Kuba ergattert – doch dann musste er es an den stärkeren Konkurrenten Maurizio Lettere abgeben. In der aktuellen Staffel von DSDS hat die Jury die Möglichkeit, nachträglich noch Kandidaten gegen bessere Talente austauschen.

Die Begründung für die Entscheidung liefert Dieter Bohlen: "Das hier ist ein Format, bei dem die Zuschauer ihren Star erst entdecken wollen, und wo junge Leute, die noch nie auf einer großen Bühne gestanden haben, eine Chance bekommen sollen." Damit spielte der Pop-Titan auf Pinos vorherige Teilnahme bei "X-Factor" an. Vor drei Jahren flog er in Sarah Connors Konkurrenz-Format in der sechsten Live-Show raus.

Erst himmelhoch jauchzend, dann zu Tode betrübt – Kandidat Pino machte sich seiner großen Enttäuschung hinter der Bühne Luft:

Die Leiden des jungen Pino verfolgten am Samstagabend 3,85 Millionen Zuschauer des werberelevanten Publikums, berichtet der Mediendienst "Quotenmeter.de". Mit dem Marktanteil von 18,9 Prozent sicherte sich DSDS damit zwar den Tagessieg bei der umworbenen Zielgruppe – "Wetten, dass..?" lag im Vergleich bei 6,5 Prozent - doch die einstmals ununterschreitbare 20-Prozent-Marke rückt in immer weitere Ferne. (jwo)