DSDS-Castings: Exorzist möchte Dieter Bohlen in Rente schicken

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Oh Mandy! Ihr gelang, wovon andere DSDS-Kandidaten träumen: Sie brachte Dieter Bohlen zum Weinen. Und dann kam's in der zweiten Casting-Runde von "Deutschland sucht den Superstar" noch dicker für den Pop-Titan: Ein Kandidat mit übersinnlichen Kräften sagte ihm die Zukunft voraus. © teleschau - der mediendienst GmbH

Die Juroren Mousse T., Carolin Niemczyk, Ella Endlich und Dieter Bohlen (von links) trafen in der zweiten Casting-Runde von "Deutschland sucht den Superstar" auf einige echte Talente. Sie wurden aber auch auf große Belastungsproben gestellt. Vor allem Bohlen hatte diesmal einiges zu schlucken.
"Ich singe auf jeden Fall gerne Schlager", gestand Mandy (17) aus Köln. Der erste Schritt ins Herz von Pop-Titan Bohlen.
Er war sehr angetan von Mandy, die drei Monate vor dem Schulabschluss steht. Wenn sie den noch mache, wolle der Pop-Titan sie extra belohnen: "Ich schenk' dir ein Keyboard!"
Mandy aus Köln sang "Liebe kann so weh tun" von Marianne Rosenberg und - Achtung! - rührte den Pop-Titan zu Tränen. Er habe sich an "Neunzehnhundert ich weiß nicht wann" erinnert gefühlt, als er noch ein "Zimmer für 90 Mark" bewohnte.
"Eine fantastische Stimme" attestierte sich Amadeus (20) aus der Schweiz selbst. Als er jedoch "O sole mio" sang, erklärte ihm Bohlen das Gegenteil: "Deine Stimme klingt belanglos."
Kandidat Amadeus scheiterte kläglich, wollte das jedoch nicht einsehen: "Ich kann das nicht verstehen!" Bohlen versuchte es noch mal: "Wir vier mögen das nicht." Aber Amadeus blieb hart, bettelte um noch eine Chance und ging erst, als ihn seine Mutter abholte.
Leon (25), ebenfalls aus der Schweiz, war nicht immer ein Mann. Er ließ sich erst zu einem machen. Die OPs seien fast durch. Bohlen war erstaunt, als der Kandidat von seiner Vergangenheit als Frau sprach: "Wenn du's nicht gesagt hättest ..." Singen konnte Leon übrigens auch, er kam weiter in die nächste Runde.
Fabian (21) aus Hemsbach sang Tim Bedzko und hing buchstäblich "Am seidenen Faden": Von der Jury gab's jeweils zwei "Ja"- und "Nein"-Stimmen. Da er sich Bohlen als Doppelstimme ausgesucht hatte, kam er jedoch weiter. Glück gehabt.
Michael (20) aus Augsburg platzte klamottenmäßig aus allen Nähten. "Gab's das Hemd auch in deiner Größe?", witzelte Bohlen. Eine Co-Jurorin war hingegen begeistert.
"Der schönste Fliesenleger, den ich je gesehen habe", urteilte Endlich beim Auftritt von Michael. Der war natürlich höchst erfreut. Erst recht, nachdem auch seine Version von Ray Charles' "Hallelujah I Love Her So" gut ankam. Bohlen: "Du hast das gut gesungen." Also ab in den Recall!
Stefan (19) aus Kolbermoor hat zwei große Hobbys: "Gitarrespielen und Motorradfahren." Singen ging auch, fand Bohlen: "Hat mir gut gefallen!"
"Ich bin ein Entertainer!" Adam (22) aus Bonn kam gefährlich selbstbewusst daher. Seine Vorliebe für Britney Spears offenbarte er nicht nur mit seinem Outfit: "Britney ist auch mein Spitzname!"
Auch wenn Adam gesanglich nichts zu bieten hatte: Bohlen mochte ihn. "Ich freue mich immer, wenn solche Leute kommen wie du." Und der Chef-Juror ging noch weiter: "Ich bin deine Eva!"
Tashha (18) aus Düsseldorf sorgte mit ihrem Look für lockere Sprüche beim Pop-Titan: "Die Lippen sind wirklich 'ne Eins!" Und: "Du bist echt eine Erscheinung!" Allerdings musste Bohlen auch einsehen: "Gesanglich ist das so mittelmäßig." Weiter kam Tashha trotzdem.
Michèle (23) aus Zürich über sich selbst: "Ich bin ganz normal! Langweilig!" Fand die Jury gar nicht: Viermal "Ja" - unter anderem auch für eine "super Optik", wie Endlich es ausdrückte.
Kandidatin Jennifer (25) aus Hannover brachte Heil- und Edelsteine mit zum Casting. Genützt haben sie ihr nicht. Bohlens Urteil: "Ich fand's total lieb, dass du zu uns gekommen bist mit deinem größten Problem: deiner Stimme."
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