Gemeinsame Vergangenheit? "DSDS"-Kandidatin verstört Pietro Lombardi mit Anspielungen

Armer Pietro Lombardi! Nachdem der "Deutschland sucht den Superstar"-Juror in der letzten Folge der RTL-Show bereits unfreiwillig mit einem Lapdance "beglückt" wurde, machte diesmal eine äußerst knapp bekleidete Kandidatin Anspielungen bezüglich einer gemeinsamen Vergangenheit. Was steckt dahinter?

Harte Staffel für "DSDS"-Juror Pietro Lombardi! In Folge 1 der RTL-Show sprang er in einen eiskalten See, Folge 2 bescherte ihm einen ungewollten Lapdance - und in Folge 3 verstörte ihn nun eine Kandidatin im engen Stretchminikleid mit Anspielungen auf gemeinsame Erlebnisse. Was es damit auf sich hatte, mit wem Oana Nechiti tanzte und wer ausrastete, lesen Sie in der Bildergalerie.
Zunächst startete Ausgabe 3 noch mit einer süßen Lovestory: Kristina Shloma (22), die als Einjährige nach Deutschland kam, hatte sich mit 13 beim Heimaturlaub in Kasachstan in der Nachbarsjungen der Großeltern verknallt, die Fernbeziehung über die Jahre aufrecht erhalten und ihn mit 18 tatsächlich geheiratet.
Natürlich fieberte er mit, als seine schöne Gattin vor der "DSDS"-Jury Pinks "Nobody Knows" performte. Trotz einiger kritischer Anmerkungen von Pietro Lombardi und Dieter Bohlen war sich Oana Nechiti sicher: "Du bist für die Bühne gemacht!" Letztlich gab es viermal Ja, was Kristina kaum fassen konnte: "Das hätte ich gar nicht gedacht", freute sie sich unter Tränen.
Auch den Familienmenschen Patrick Bonk (20) überraschte sein Erfolg. "Ich sehe jetzt nicht aus wie ein typischer Superstar", hatte er vor seinem Auftritt noch auf seine "Macken" aufmerksam gemacht. Alles egal: Seine Version des Adesse-Songs "Männer weinen nicht" kam bei der Jury famos an. "Ich fang' gleich an zu heulen", kommentierte er seine vier Ja-Stimmen.
Noch eine, die ihr Licht unter den Scheffel stellte: Artistin Michelle Korth (20) gab zu, wegen der vielen Top-Konkurrenten sehr nervös zu sein. Doch ihr "Ich will immer wieder dieses Fieber spür'n" haute die Jury um. "Zieh dich warm an, Helene!", platzte es aus Xavier Naidoo heraus. Dieter Bohlen bestätigte: "Besser kann man das nicht singen!"
Den umgekehrten Fall - hoffnungslose Selbstüberschätzung - gab's natürlich auch wieder. Sonst wäre "DSDS" nicht "DSDS". David Hesse (22) etwa sang sowohl Metallicas "Nothing Else Matters" als auch Pharrell Williams' "Happy" ziemlich schief, blieb aber nach der Jury-Ablehnung optimistisch: "Vielleicht wird's ja irgendwann doch mal was."
Immerhin mit Originalität punkten konnte Omid Salehifar (23). Er sang Aerosmiths "Dream On" und spielte dazu Geige. Das Ergebnis? Eher schräg als gut: "Ich würde gern das nehmen, was du genommen hast", witzelte Oana Nechiti. Dieter Bohlen attestierte: "Hat Spaß gemacht." Viermal Nein gab's trotzdem. Salehifar nahm's gelassen, im Gegensatz zu diesem Kandidaten.
Leonard Saake (19) hatte zunächst noch den Entspannten markiert: "Würde ich beim Casting direkt rausfliegen, würde für mich keine Welt zusammenbrechen." Tat es aber offenbar doch: Als seine mittelmäßige Interpretation von Max Giesingers "Legenden" nicht ankam, rannte er vor Wut schreiend davon und wollte nicht mehr gefilmt werden. Alles Banausen beim RTL!
Es gab aber auch Kandidaten mit relativ realistischer Selbsteinschätzung: etwa Joshua Tappe (24), der sich "ganz gute Chancen" versprach. Mit "Heimat" von Johannes Oerding und "Kogong" von Mark Forster hatte er sich laut Jury zwar nicht die optimalen Titel ausgesucht, doch der Sound seiner Stimme überzeugte. Er kam einstimmig weiter.
Mit Brian Hinds (23) trat ein Bühnenprofi vor die Jury. Der ausgebildete Tänzer war zuletzt im Pariser Moulin Rouge engagiert, wollte sich nun aber als Sänger versuchen, um die Aufregung wiederzufinden, die ihm durch seine Bühnenroutine abhandengekommen war. Zunächst aber bat er um einen Jive mit der Profitänzerin in der Jury, Oana Nechiti.
Der Tanz konnte sich sehen lassen. Und auch Brians Performance von "I Found You" (Benny Blanco & Calvin Harris) überzeugte: Kleinere Patzer? Geschenkt. Seine "unfassbar geile Stimmfarbe" (Pietro Lombardi) und Präsenz brachten ihm schließlich vier Ja-Stimmen ein.
Den ersten Sieg bereits hinter sich hatte Manolito Schwarz (27): Im Mini-Casting des RTL-Magazins "Guten Morgen Deutschland" hatte Pietro Lombardi entschieden, dass er auch vor der großen "DSDS"-Jury singen dürfe. Seine Version von Adeles "All I Ask" startete etwas schief, entwickelte sich dann aber wunderbar. Einstimmig weiter!
Und dann war da noch Petra Takacs (30). Die hatte bereits 2016 die "DSDS"-Jury geschockt, als sie unter dem wenig subtilen Künstlernamen Marcella de Blasius mit sexuellen Anspielungen nicht geizte und verriet: "Ich bin ein wenig versaut." Dieter Bohlen erinnerte sich und staunte, als die mittlerweile angeblich seriös gewordene "Petty Marcella" neckisch verkündete: "Pietro, wir kennen uns auch ganz gut."
"Öhm, echt jetzt?", konnte man förmlich Pietro Lombardis Gedanken lesen. Dass der Sänger regelmäßig bei einem Charity-Event auftritt, bei dem Petra ehrenamtlich aushilft, hat bei ihr offensichtlich mehr Eindruck hinterlassen als bei ihm. Höflich versuchte Lombardi, ein Erinnern vorzutäuschen.