Ein alter Tennishase oder doch der "Ronaldo vom Main": Wer macht Oliver Pochers Mittelfeld unsicher? Am Freitagabend geht "Das Duell" in die dritte und letzte Castingrundrunde. Oliver Pocher und sein Kompetenzteam suchen zum Abschluss nach den passenden Mittelfeldspielern - und die Zeit drängt. Denn am 6. Juli steht schon das große Match gegen den BVB an.

Neben TV-Moderator Micky Beisenherz, Schauspielerin Shary Reeves und dem früheren Tennisprofi Nicolas Kiefer versucht auch Cristiano Ronaldos Double einen Platz in Pochers Traum-Elf zu ergattern. Wir haben exklusiv vor der Ausstrahlung mit Sakis A. Kotsabassidis, dem "Ronaldo vom Main", gesprochen.

Sakis, du bist am Freitagabend als Mittelfeld-Spieler auf dem Fußballrasen von Oliver Pocher unterwegs. Wie war das Training? Was nimmst du mit?

Sakis: Das Training war gut, es hat sehr viel Spaß gemacht mit dem Kompetenzteam zusammenzuarbeiten. Das Lob von Oli Pocher, Reiner Calmund und Winfried Schäfer hat mir persönlich einen Motivations-Schub gegeben. Anerkennung für Leistung bekommt man doch immer gern, genauso wie auch im Berufsleben oder privat.

Oli Pocher, Reiner Calmund oder Winfried Schäfer: Wer ist der strengste unter den Experten?

Sakis: Ich habe keinen als streng empfunden.

Was hat dich motiviert bei "Das Duell" mitzumachen?

Sakis: Motiviert hat mich besonders die Möglichkeit gegen den Vize-Champions-League Sieger zu spielen. Durch einen guten Freund habe ich erfahren, dass Oliver Pocher dieses Casting veranstaltet. Mit viel Herzblut und Leidenschaft habe ich mich dann beworben.

Wie bereitet man sich auf Pochers Trainingscamp am besten vor?

Sakis: Ich wusste nicht so ganz genau, was auf mich zukommen wird, daher habe ich mich wie auf alle Wettkämpfe mit intensiven Trainingseinheiten darauf vorbereitet.

Wie haben deine Familie und deine Freunde über deine Teilnahme reagiert?

Sie haben sich sehr gefreut. Ein Freund sagte mir dann am Telefon, als ich ihm von der Teilnahme des Castings erzählte: ''Mein Kumpel, ich weiß ganz genau, dich sehe ich gegen den BVB vor 81.000 live auf Sat.1 spielen.'' Diese Worte waren sehr aufbauend für mich, denn es gibt mir sehr viel Energie zu hören, dass auch Freunde so stark an einen glauben.

Saki, was war dein bis jetzt größter Fußballmoment, in der Show oder auch privat?

Sakis: Mein größter Fußballmoment in den vergangenen Wochen war im Trainingslager (in Kronstadt in Rumänien, Anm.d.Red.) mit einem Zweitligisten, als ich im Training ein Traumtor aus ca. 25 Metern Entfernung - ähnlich wie Ronaldo - geschossen habe und es dann für ein paar Sekunden auf dem Trainings-Platz totenstill war.

Das heißt, du bist auch in der Freizeit sportlich aktiv? Was machst du noch, wenn du mal nicht Fußball spielst?

Sakis: Wenn ich nicht mit dem Ball spiele, schaue ich mir Fußballspiele im Fernsehen an. Ich gehe außerdem gerne essen, denn ich bin ein Genuss-Mensch.

Angenommen, es klappt und du schaffst es ins Kompetenzteam von Oliver Pocher: Wie siehst du dann eure Chancen beim großen Duell mit dem BVB?

Sakis: Ich freue mich auf diese große Herausforderung, und wenn ich weiterkommen sollte, wünsche ich mir, dass ich ein Tor vorbereite oder selbst schieße.

Saki, du siehst aus wie Cristiano Ronaldo. Wie gehst du damit um?

Sakis: Die Frage ist, wie Cristiano Ronaldo mit mir umgeht. Ich mache diverse Double-Jobs für ihn, und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Menschen, ob jung oder alt, darauf reagieren. Manchmal ist es allerdings auch ziemlich nervig, nicht mit Sakis angesprochen zu werden, sondern mit Ronaldo. Denn ich bin Sakis und habe meine eigene Persönlichkeit, genau wie er. Er sieht mir halt ähnlich. (lacht)

Bei Frauen kommt das bestimmt auch gut an, oder?

Sakis: Ab und an wurde ich mal gefragt, ob man ein gemeinsames Foto mit mir machen könnte. Von der einen oder anderen Frau bei Double-Jobs habe ich gehört, dass ich sogar hübscher sei als Cristiano Ronaldo. Doch meiner Meinung nach ist das Aussehen Geschmackssache, es gibt auch genug, die mich nicht attraktiv finden. Ich bin kein Frauenheld, mein Fokus liegt auf dem Fußball.

Ist Cristiano Ronaldo eigentlich dein Vorbild?

Sakis: Ja, Cristiano Ronaldo ist auch eines meiner Vorbilder. Genau wie Lionel Messi und Zinedine Zidane. Man kann viel von Fußball-Spielern lernen. Im Endeffekt sollte man sein eigenes Vorbild sein, nur dann kann man auch für andere ein Vorbild werden.

Angenommen du hättest freie Wahl - in welcher Fußballmannschaft würdest du mitspielen wollen und warum?

Sakis: Gute Frage. Mit dem Trainer, der sich für mich entscheidet, ob in Deutschland oder im Ausland, möchte ich mit viel Ehrgeiz und Training viele Titel gewinnen. Ich bin gespannt, wo mein Weg hinführen wird, denn ich bin ja ein ''Schnäppchen'', da ich derzeit vereinslos bin und keine Ablöse koste. (lacht)

Sakis Athanassios Kotsabassidis tritt am Freitagabend auf dem Fußballrasen von Oliver Pocher an. Der "Ronaldo vom Main" duelliert sich mit Zauberkünstler Oliver Henke. Schafft er es in die Start-Elf von Oliver Pocher, Reiner Calmund und Winfried Schäfer? Die Antwort gibt es am Freitagabend um 22.45 Uhr auf Sat.1. (kom)