• Die ARD plant für kommenden Freitag (23. Juli) einen Benefiz-Tag für die Opfer der Hochwasserkatastrophe.
  • In einer Live-Sendung am Abend mit Moderator Ingo Zamperoni werden zahlreiche Stars performen.

Mehr TV-News lesen Sie hier

Für Freitag, den 23. Juli, hat die ARD für die Opfer der Hochwasserkatastrophe und als Zeichen für den Zusammenhalt in Deutschland einen Benefiz-Tag geplant. Die besondere Veranstaltung beginnt laut einer Pressemitteilung auf vielen ARD-Radiowellen schon um sieben Uhr morgens und mündet am Abend in einer Live-Sendung ab 20:15 Uhr im Ersten.

Die Sendung wird von Ingo Zamperoni moderiert, der in Köln Gespräche mit Betroffenen, Fachleuten und Helfenden führen wird, während Sarah von Neuburg aus Leipzig berichtet. Zu Wort kommen sollen sowohl Menschen, "die alles verloren haben", also auch jene, die konkrete Hilfe anbieten und solche, die bei den Hochwassern 2002 und 2013 ähnliches erlebt haben.

Ihre Geschichten und Erfahrungen sollen Mut machen. Gemeinsam mit "Aktion Deutschland hilft – Bündnis deutscher Hilfsorganisationen" rufen die Radiowellen und Das Erste außerdem zu Spenden auf, mit denen die Betroffenen unterstützt werden sollen.

Benefiz-Abend der ARD: Diese Stars treten auf

Auch zahlreiche Künstler werden bei dem Benefiz-Abend live performen. Mit dabei sind etwa Größen wie Herbert Grönemeyer, Sarah Connor, Peter Maffay, Roland Kaiser, Die Prinzen, Max Giesinger, Max Mutzke, Jeannette Biedermann, Yvonne Catterfeld, Joris, Frida Gold und Brings.

Der ARD Benefiz-Tag zur Hochwasserkatastrophe
Der "ARD Benefiz-Tag zur Hochwasserkatastrophe" findet am Freitag (23. Juli) statt.

"Wir halten zusammen – Der ARD-Benefiz-Abend zur Flutkatastrophe" ist eine Zusammenarbeit von SWR, WDR, MDR, BR, NDR und Kimmig Entertainment.

Nur einen Tag später, am 24. Juli, hat auch Sat.1 eine TV-Spendengala geplant. Auch hier sollen gemeinsam mit dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen unter dem Motto "Deutschland hilft" Spenden generiert werden. Dafür sitzen zahlreiche Promis von Marlene Lufen bis Frank Rosin ab 20:15 Uhr am Telefonhörer und nehmen diese entgegen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

THW-Vize über Flut-Gebiete: Kaum noch Chancen Überlebende zu finden

In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Flutkatastrophe schwere Schäden angerichtet. Sabine Lackner, Vorsitzende des Technischen Hilfswerks, rechnet nun kaum noch damit, Überlebende in den Flutgebieten zu finden: Es sei wahrscheinlich, dass man "Opfer nur noch bergen kann, nicht mehr retten", erklärete sie dem "RND".