(abi/cze/jwo) - In dieser Woche war bei "Germany's next Topmodel" mit Naomi Campbell eine wahre Laufsteg-Göttin zu Gast. Doch statt wie gewohnt die Krallen auszufahren, gab sich die Diva handzahm. Ganz im Gegensatz zu Model-Mama Heidi: Die ließ ihre Schützlinge für einen Fashion-Film mit Molotowcocktails bewerfen.

Wenn eine weiß, wie man läuft, dann ist das Supermodel Naomi Campbell. Sie zeigte den Mädchen diese Woche, wie man den Catwalk richtig beschreitet. Ganz zutraulich sprach die 41-Jährige dabei über ihren Start im Modelbusiness, gab nützliche Tipps und Ratschläge. Doch bei Laura half das alles nicht: Mit ihrem Walk in Sky Heels über den Dächern von L.A. war Naomi gar nicht zufrieden, und so kam das vorzeitige Aus für die 17-Jährige.

Für die verbliebenen Mädchen ging es sofort weiter. Statt eines Fotoshootings gab es diese Woche einen "Fashion-Film". Falls noch jemand keine Ahnung haben sollte, was das sein soll - hier nochmal Heidi Klums wunderbar einleuchtende Erklärung zum Unterschied gegenüber simpler Werbung: "Ein Fashion-Film ist künstlerischer, extremer und nicht ganz so kommerziell."

Zugegeben, einigermaßen spektakulär sahen die Filmchen am Ende dann aus. Das lag aber hauptsächlich an den Zeitlupenaufnahmen und der effektvoll eingesetzten Musik - und in den wenigsten Fällen am schauspielerischen Talent der Kandidatinnen. So richtig bescheuert stellte sich Sarah-Anessa an, die den Bewegungsablauf "Umdrehen - erschrecken - Halskette zerreißen" einfach nicht hinbekommen wollte. Da sie auch beim abschließenden Walk mit Drehscheibe versagte, musste sie bei der Jury-Entscheidung am Ende lange zittern, bis sie ihr Ticket für die Top 8 bekam.

Auch Sara (ja, die mit der Schnodderschnauze) ließ die Jury ganz schön schmoren. Ganz nachvollziehbar war das allerdings nicht. Bei Naomis Catwalk-Training war sie die Beste gewesen, beim Fashion-Film hatte sie auch überzeugt - lediglich beim Drehscheiben-Walk war sie völlig neben der Spur. Da hatte sie aber immerhin eine verdammt unterhaltsame Erklärung parat: Sie hatte bei den Instruktionen der Designerin verstanden, dass sie beim Laufen ihre Füße nebeneinander statt voreinander setzen sollte - mit skurrilem Ergebnis auf dem Laufsteg. Wie sie darauf kam, blieb ihr Geheimnis. Ein Grund könnten aber ihre überragenden Englischkenntnisse sein. Wie dem auch sei, nach langem Zittern konnte sich auch Sara in die Riege der letzten Acht einreihen.

Für Inga hingegen reichte es nicht. Mit deren Reaktion auf den brennenden Flugkörper beim Fashion-Film war die Jury nicht sonderlich zufrieden, und auch beim Lauf in Kleidern der Designerin Catherine Malandrino, die am Ende der Jury beiwohnte, konnte sie nicht überzeugen. Für die Top 8 aber geht das Zittern weiter. Welches Mädchen nächste Woche Heidis TV-Catwalk verlassen muss, sehen Sie am Donnerstag, den 10. Mai, um 20.15 Uhr auf ProSieben.