GZSZ-Star ... Und dann?

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Seit 1992 zählt "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zu den erfolgreichsten Vorabendserien im deutschen Fernsehen. Doch was wurde eigentlich aus den ehemaligen Stars der RTL Soap? © teleschau - der mediendienst GmbH

Als Ayla Höfer wollte sie in GZSZ die große Liebe finden: Privat hat Sila Sahin (hier: mit Jörn Schlönvoigt) es inzwischen geschafft, so gab sie im Juni 2016 Fußballer Samuel Radlinger das Ja-Wort. Auch ansonsten weiß die 31-Jährige, was sie will. Sie posierte 2011 als erste Türkin überhaupt für den deutschen "Playboy".
Beruflich trat Sila Sahin bald über die Schwelle der Soap-Welt. Von der ZDF-Krimiserie "Notruf Hafenkante" über Kinofilme wie "Verfolgt" (2006) und "The Basement" (2008) bis hin zu einem Gastauftritt in der "Lindenstraße" (2015) war alles dabei. 2013 schwang Sahin außerdem in der RTL-Show "Let's Dance" das Tanzbein.
Bekannt wurde Raúl Richter (hier: mit Elena García Gerlach) durch die Rolle des Dominik Gundlach, in der er ab Dezember 2007 zu sehen war. Trotz seines Erfolges sah der Frauenschwarm seine Rolle kritisch. Die Figur sei "zu pubertär" und als "Weichei" angelegt. 2014 hieß es für Richter Abschied nehmen von GZSZ.
"Gute Zeiten, schlechte Zeiten", blumige Zeiten? Raúl Richter ist jetzt Blumenhändler. Mit seiner Firma "Holy Flowers" vertreibt der Berliner mit Rosen gefüllte Geschenk-Boxen. "Damals habe ich das in Dubai gesehen. In Deutschland gab es das noch nicht", erklärte der 30-Jährige die Geschäftsidee gegenüber "Bild".
"Das ist nicht dein Ernst": Mit diesen Worten gab Felix von Jascheroff (rechts, mit Jörn Schlönvoigt) als Raufbold John Bachmann 2001 sein GZSZ-Debüt.
Während sein jüngerer Bruder Constantin von Jascheroff eine beachtliche Schauspielerkarriere hinlegt ("Tatort", "Heiter bis tödlich: Hauptstadtrevier"), macht der 34-Jährige kaum mehr von sich reden. 2015 nahm Felix von Jascheroff immerhin mit Lebensgefährtin Lisa Steiner an der RTL-Show "Stepping Out" teil und belegte dort den fünften Platz (Bild).
Als sie 2010 mit Jugendfreund Jakob Shtizberg ihren ersten Sohn bekam, pausierte Susan Sideropoulos zunächst bei GZSZ. Dann verkündete sie kurze Zeit später ihren endgültigen Ausstieg aus der Soap, um sich zukünftig ihrer Familie zu widmen. Ihre Rolle, Verena Koch, starb den Serientod.
Seitdem war die schöne Hamburgerin mit griechischen Wurzeln vereinzelt in der ZDF-Serie "Küstenwache" zu sehen. 2015 verkörperte sie die Hauptrolle in der SAT.1-Daily-Soap "Mila", die aufgrund schwacher Quoten eingestellt wurde. Auch als Moderatorin des "Traumhochzeit"-Comebacks bei RTL hatte sie wenig Quotenglück.
Überzeugend hingegen ihre Auftritte auf dem Tanzparkett: Nachdem Susan Sideropoulos vier Jahre zuvor bereits die zweite Staffel der RTL-Show "Let's Dance" für sich entschied, fegte sie im Dezember 2013, als Kandidatin bei "Let's Dance - Let's Christmas", erneut übers Tanzparkett.
Traurige Kulleraugen machte Yvonne Catterfeld bei ihrem Soap-Ausstieg 2005. Dabei ging es nach GZSZ für sie erst so richtig los ...
Sie mauserte sich vom Soap-Sternchen zur Musikerin und Erfolgsschauspielerin: Yvonne Catterfeld (37) brachte als Sängerin diverse Alben heraus, spielte in Fernsehproduktionen mit und stand 2014 an der Seite von Vincent Cassel und Léa Seydoux für die französische Neuauflage von "Die Schöne und das Biest" vor der Kamera.
Nachdem es die letzten Jahre eher ruhig um Catterfeld geworden war, weil sie sich vor allem Freund Oliver Wnuk (Bild) und ihrem gemeinsamen Sohn widmete, feierte sie 2016 ein Fernsehcomeback. Catterfeld war Jurymitglied der sechsten Staffel "The Voice of Germany".
Ein Ex-Soap-Star mit Bundesverdienstkreuz. Das erhielt die 36-jährige Jeanette Biedermann aber nicht für ihr Showtalent, sondern weil sie ihre Popularität in den Dienst einer guten Sache stellt: als Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes. Wie Ex-GZSZ-Kollegin Catterfeld wollte sich Biedermann nicht nur mit der Schauspielerei zufrieden geben.
Bereits während ihrer GZSZ-Zeit rockte sie eine ganze Weile die Nation (Top-Ten-Platzierungen in den Album-Charts 2002 und 2003). Außerdem war sie Hauptdarstellerin der SAT.1-Telenovela "Anna und die Liebe". In "Rosamunde Pilcher - Ghostwriter" hatte Biedermann 2015 ihre bisher letzte Fernsehrolle.
Die Schweizerin Mia Aegerter spielte vor über zehn Jahren die Rolle der Xenia di Montalban. Nach ihrer GZSZ-Karriere startete die 40-Jährige vor allem als Sängerin durch.
Mia Aegerter erhielt 2003 den "Prix Walo" in der Kategorie "Newcomer 2003" und den Schweizer VIVA COMET in der Kategorie "Best CH Act 2003". 2005 tourte sie mit Show-Größe Ronan Keating durch Deutschland. Doch insgesamt ist es sehr ruhig um die schöne Eidgenössin geworden. Ihr viertes Album "Gränzgängerin" wurde 2009 veröffentlicht.
Bei GZSZ wurde er als Bräutigam Ben Bachmann auf dem Standesamt stehengelassen - und zog von dannen. Auch nach seiner kurzen Soap-Laufbahn wechselten sich bei Peer Kusmagk (Szene mit Mia Aegerter) Licht und Schatten ab.
Nach einer Karriere als Moderator ("DSDS - das Magazin" bei RTL und "SAT.1 Frühstücksfernsehen") trat Peer Kusmagk im Januar 2011 bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" an. Am Ende des Dschungelcamps war der heute 41-Jährige, der sich dem Gruppenzwang entzog, populärer denn je und wurde zum "Dschungelkönig" gewählt.
Letztes Jahr nahm Kusmagk dann an der Nackt-Datingshow "Adam sucht Eva" teil und lernte während der Sendung die Surferin Janni Hönscheid kennen. Seit Juni 2016 sind die beiden ein Paar, im November nahmen sie gemeinsam an der Tanzshow "Deutschland tanzt" teil und erwarten nun bereits ihr erstes Kind. Geschichten gibt's!
Als Florentine "Flo" Spirandelli di Montalban hatte Rhea Harder-Vennewald bei GZSZ nicht nur einen der längsten Namen, sondern auch einen der längsten Auftritte. Bereits 1993 war sie in vier Folgen als Susanne Krüger zu sehen, drei Jahre später stieg sie fest in die Serie ein.
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